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12 % mehr Verkehrstote im Februar 2002

24.04.2002


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Februar 2002 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 488 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet; das waren 12 % mehr als im Februar 2001, aber 17 % weniger als im Februar 2000. Weitere 33 300 (+ 11 %) Personen wurden verletzt.

Die Polizei nahm im Februar 2002 rund 174 200 Straßenverkehrsunfälle auf, 1,7 % mehr als im Februar 2001. Davon waren 24 800 (+ 10 %) Unfälle mit Personenschaden und 149 400 (+ 0,4 %) Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand.

In den Monaten Januar und Februar 2002 erfasste die Polizei in Deutschland insgesamt 360 200 Straßenverkehrsunfälle (+ 0,1 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum), darunter 47 700 (– 1 %) mit Personenschaden. 63 800 (– 0,6 %) Verkehrsteilnehmer wurden verletzt und 958 (+ 0,7 %) getötet. Weiterhin registrierte die Polizei 312 400 (+ 0,4 %) Unfälle mit nur Sachschaden.

Weitere Ergebnisse zeigt die nachfolgende Tabelle:

 

Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete
im Januar und Februar 2002 *)

Land

Verunglückte

Insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

darunter: Getötete

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

Anzahl

%

Anzahl

Baden-Württemberg

7 046

– 7,1

107

– 3

Bayern

9 822

– 12,4

163

+ 9

Berlin

2 043

– 0,9

11

+ 1

Brandenburg

2 076

– 6,9

54

+ 3

Bremen

513

+ 4,1

1

– 1

Hamburg

1 669

+ 5,8

5

– 2

Hessen

4 999

– 1,2

59

– 21

Mecklenburg-Vorpommern

1 564

– 1,2

45

+ 4

Niedersachsen

7 264

+ 6,5

125

+ 13

Nordrhein-Westfalen

11 911

– 7,7

137

– 18

Rheinland-Pfalz

3 146

– 7,5

38

– 5

Saarland

933

– 2,0

14

-

Sachsen

2 500

– 19,0

42

– 19

Sachsen-Anhalt

1 859

– 6,2

32

– 13

Schleswig-Holstein

2 592

+ 13,0

38

-

Thüringen

1 822

– 3,2

41

+ 13

Deutschland1)

64 732

– 0,6

958

+ 7

___________
*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschl. derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer Nachmeldungen.

Weitere Auskünfte erteilt: Rudolf Kaiser,
Telefon: (0611) 75-2498,
E-Mail:
verkehrsunfaelle@destatis.de


Rudolf Kaiser | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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