Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschlands wichtigste Handelspartner 2001

16.04.2002


Frankreich bleibt der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, wurden im Jahr 2001 nach Frankreich Waren im Wert von 70,7 Mrd. Euro ausgeführt und für 51,7 Mrd. Euro eingeführt. Damit machte der Anteil Frankreichs an der gesamten deutschen Ausfuhr 11,1 % aus, während die Einfuhren aus Frankreich einen Anteil von 9,4 % erreichten.

Den zweiten Platz bei den deutschen Ausfuhren belegten die Vereinigten Staaten, in die im Jahr 2001 Waren im Wert von 67,3 Mrd. Euro exportiert wurden. Dies entsprach einem Anteil von 10,6 % an den gesamten deutschen Exporten. Wie im Vorjahr folgten bei der Ausfuhr auf den Plätzen 3 bis 10 das Vereinigte Königreich mit einem Anteil von 8,4 %, Italien (7,5 %), die Niederlande (6,2 %), Österreich (5,1 %), Belgien (4,9 %), Spanien (4,5 %), die Schweiz (4,3 %) und Polen (2,4 %). Die Tschechische Republik (2,3 %) konnte sich um zwei Plätze auf Rang 11 verbessern. Zu- oder Abgänge waren in der Ausfuhrrangliste der 15 wichtigsten Länder, in der sich weiterhin acht Länder der Europäischen Union befinden, im Jahr 2001 nicht zu verzeichnen. Insgesamt entfielen auf die EU-Länder 55,2 % aller deutschen Exporte des Jahres 2001.

Bei den Einfuhren lagen die Niederlande auf dem zweiten Rang hinter Frankreich. Aus den Niederlanden wurden 2001 Waren im Wert von 46,3 Mrd. Euro eingeführt. Das entsprach einem Anteil von 8,4 %. Auf den weiteren Plätzen folgten die Vereinigten Staaten (8,3 %), das Vereinigte Königreich (6,9 %), Italien (6,5 %), Belgien (5,2 %), Japan (4,1 %), Österreich (3,8 %), die Schweiz (3,6 %) und China (3,6 %). Den grössten Sprung unter den 15 wichtigsten Einfuhrländern Deutschlands schaffte Irland (3,0 %), das sich von Platz 15 im Jahr 2000 auf Platz 11 verbessern konnte. Der Anteil der EU-Länder an den deutschen Einfuhren erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 50,9 % auf 52,1 %.

Einen umfassenden Überblick über die 15 bedeutendsten Länder für den deutschen

Außenhandel im Jahr 2001 bietet die nachfolgende Tabelle.

Die 15 wichtigsten Länder für den
deutschen Außenhandel im Jahr 2001

Bestimmungs-
bzw.
Ursprungsland

2001

2000

Veränderung
gegenüber


dem Vorjahr

Anteil 2001
an
Insgesamt

Mrd. Euro

%

Ausfuhr insgesamt

637,3

597,5

+ 6,7

100,0

darunter:

 

 

 

 

Frankreich

70,7

67,4

+ 4,8

11,1

Vereinigte Staaten

67,3

61,8

+ 9,0

10,6

Vereinigtes Königreich

53,3

49,4

+ 7,9

8,4

Italien

47,5

45,0

+ 5,6

7,5

Niederlande

39,3

39,0

+ 0,8

6,2

Österreich

32,6

32,4

+ 0,6

5,1

Belgien

31,4

30,1

+ 4,3

4,9

Spanien

28,4

26,7

+ 6,2

4,5

Schweiz

27,6

25,6

+ 7,9

4,3

Polen

15,2

14,5

+ 4,9

2,4

Tschechische Republik

14,9

12,8

+ 16,7

2,3

Japan

13,1

13,2

– 0,9

2,1

Schweden

12,9

13,5

– 4,4

2,0

China

12,1

9,5

+ 27,5

1,9

Ungarn

10,5

10,3

+ 2,1

1,7

Einfuhr insgesamt

550,3

538,3

+ 2,2

100,0

darunter:

 

 

 

 

Frankreich

51,7

50,9

+ 1,6

9,4

Niederlande

46,3

44,7

+ 3,4

8,4

Vereinigte Staaten

45,5

47,1

– 3,5

8,3

Vereinigtes Königreich

38,2

36,9

+ 3,5

6,9

Italien

35,7

35,8

– 0,3

6,5

Belgien

28,4

24,6

+ 15,6

5,2

Japan

22,6

26,8

– 15,8

4,1

Österreich

20,8

20,5

+ 1,3

3,8

Schweiz

19,8

18,8

+ 5,3

3,6

China

19,7

18,6

+ 6,4

3,6

Irland

16,6

10,7

+ 54,7

3,0

Spanien

15,6

16,1

– 2,9

2,8

Russische Föderation

14,5

14,7

– 1,2

2,6

Tschechische Republik

14,5

12,9

+ 12,7

2,6

Polen

13,5

11,9

+ 13,1

2,5

Weitere Auskünfte erteilt: Rainer Seibel,
Telefon: (0611) 75-3381,
E-Mail: rainer.seibel@destatis.de


Rainer Seibel | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/ 

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>