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Einzelhandelsumsatz im August 2007 real um 2,2% gesunken

28.09.2007
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im August 2007 nominal 1,2% und real 2,2% weniger um als im August 2006.

Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage. Dieses vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten sank der Umsatz im Einzelhandel im Vergleich zum Juli 2007 nominal um 1,1% und real um 1,4%.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte nominal 0,4% mehr und real 1,8% weniger um als im August 2006. Dabei wurde aber nur bei den Supermärkten, Selbstbedienungswarenhäusern und Verbrauchermärkten nominal eine Umsatzsteigerung erzielt (nominal + 0,5%, real - 1,7%). Beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze nominal und real unter denen des Vorjahresmonats (nominal - 1,1%, real - 3,3%).

Auch im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im August 2007 sowohl nominal als auch real niedriger als im Vorjahresmonat (nominal - 2,4%, real - 2,5%). Lediglich der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten konnte seine Umsätze gegenüber August 2006 steigern (nominal + 2,8%, real + 0,9%). Die anderen fünf Branchen in diesem Bereich lagen nominal und real unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats. Die größten realen Umsatzrückgänge verzeichneten dabei der Versandhandel mit - 6,0% (nominal - 5,6%) und der sonstige Facheinzelhandel (zum Beispiel Bücher, Schmuck) mit - 5,2% (nominal - 4,3%).

Von Januar bis August 2007 setzte der Einzelhandel nominal 0,9% und real 1,6% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum um.

Information zum durchschnittlichen Revisionsbedarf vorläufiger Ergebnisse im Einzelhandel:

Die nachgewiesenen ersten Ergebnisse werden laufend aktualisiert.
Diese Revisionen entstehen durch zusätzliche statistische Informationen aus den zunächst nicht einbezogenen Bundesländern sowie durch verspätete Mitteilungen der befragten Unternehmen. Der durchschnittliche Revisionsbedarf des in etwa 14 Tagen vorliegenden Messzahlenberichts (= Fachserie 6, Reihe 3.1) zu den vorläufigen Zahlen dieser Pressemeldung (Vorbericht) für den nominalen Einzelhandelsumsatz insgesamt liegt im Schnitt bei einem Plus von 0,1 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht liegt somit im Schnitt 0,1 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).

Kostenlose Ergebnisse zum Einzelhandelsumsatz in tiefer Wirtschaftsgliederung einschließlich der Unternehmensmeldungen, die nach dieser Pressemitteilung eingegangen sind, stehen in etwa 14 Tagen beim Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort "Einzelhandel" (Fachserie 6, Reihe 3.1), zur Verfügung.

Ausführlichere Informationen zur Methodik der Jahreserhebung enthält der Qualitätsbericht, der kostenlos auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de --> Publikationen --

> Qualitätsberichte abgerufen werden kann.

Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Wulf Rainer Dietrich,
Telefon: (0611) 75-2430,
E-Mail: binnenhandel@destatis.de

Wulf Rainer Dietrich | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de
http://www.destatis.de/publikationen

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