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21% der Heimerziehungen endeten mit einem Abbruch

04.09.2007
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes endete im Jahr 2006 für 23 200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren eine erzieherische Hilfe in einem Heim oder einer sonstigen betreuten Wohnform; das waren rund 4% weniger als 2005 (24 200 Hilfen).

Knapp ein Drittel der Hilfen (7 300) endete, weil das Erziehungsziel erreicht war; ein Fünftel oder 21% (4 900 Hilfen) wurde auf Veranlassung des Sorgeberechtigten beziehungsweise des jungen Volljährigen abgebrochen.

Die übrigen 11 000 Hilfen (47%) endeten aus anderen Gründen, zum Beispiel wegen einer Adoptionspflege oder der Überleitung in eine andere erzieherische Hilfe wie Erziehungsbeistandschaft oder Vollzeitpflege in einer anderen Familie.

79% (18 300) der im Jahr 2006 beendeten Hilfen wurden in einem Heim durchgeführt und 12% in einer Wohngemeinschaft (2 800). Bei den übrigen 9% (2 100) lebte der junge Mensch in einer eigenen Wohnung.

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Für 9 600 der jungen Menschen (41%) dauerte die Hilfe weniger als ein Jahr. Im Durchschnitt waren die Hilfen nach 26 Monaten beendet.

Nach Beendigung der Hilfe kehrten 11 700 junge Menschen (51%) in ihr familiäres Umfeld zurück, 5 700 (25%) lebten in einer eigenen Wohnung. 1 200 (5%) waren ohne feste Unterkunft.

Alle Ergebnisse sind abrufbar in unserem Publikationsservice unter www.destatis.de/publikationen (Suchbegriff "Heimerziehung").

Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn,
Dorothee von Wahl,
Telefon: (01888) 644-8167,
E-Mail: jugendhilfe@destatis.de

Dorothee von Wahl | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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