Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

2,1 Millionen mehr Flugpassagiere von Januar bis Juni 2007

03.09.2007
Im ersten Halbjahr 2007 sind 43,9 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen abgeflogen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 2,1 Millionen oder 5,1% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Das stärkere Wachstum war bei der Zahl der Fluggäste mit Auslandsziel zu beobachten, die um 5,9% auf 32,2 Millionen zunahm. Die Zahl der Inlands-Passagiere stieg gegenüber dem Vorjahr dagegen um 2,7% auf 11,6 Millionen.

Europäische Zielgebiete erreichten von Januar bis Juni 2007 ein Aufkommen von 24,9 Millionen Fluggästen (+ 5,5%). Für das von Passagieren aus Deutschland am häufigsten angeflogene Land Spanien wurden 5,0 Millionen Passagiere (+ 2,5%) gezählt, wobei erstmals seit fünf Jahren sowohl die Balearen (1,8 Millionen; - 1,0%) als auch die Kanaren (1,3 Millionen; - 4,1%) die Ergebnisse der Vorjahresperiode nicht erreichten.

Bei den weiteren Zielländern mit mehr als einer Million Passagieren aus Deutschland konnten Österreich und die Schweiz (jeweils 1,3 Millionen) mit einem Plus von 10,3% beziehungsweise 12,0% zweistellig zulegen. Für die anderen Staaten dieser Größenordnung war die Entwicklung durch geringere Zuwachsraten gekennzeichnet: Vereinigtes Königreich (2,8 Millionen; + 0,1%), Italien (2,6 Millionen; + 1,6%), Türkei (2,1 Millionen; + 6,1%), Frankreich (1,8 Millionen; + 7,8%) und Griechenland (1,0 Millionen; + 6,1%).

Nach Afrika flogen mit 1,3 Millionen 8,4% mehr Passagiere als im ersten Halbjahr 2006. Die Zunahme für diesen Kontinent ist in erster Linie wie bereits im ersten Quartal dieses Jahres auf die Entwicklung für das hier aufkommensstärkste Land Ägypten (0,6 Millionen; + 18,3%) zurückzuführen. Flugreisen nach Tunesien (0,2 Millionen) blieben unter dem Vorjahresergebnis (- 9,8%), Südafrika (0,2 Millionen) erhöhte sein Passagieraufkommen aus Deutschland um 0,5%.

Nach Amerika reisten von deutschen Flughäfen aus 3,1 Millionen Passagiere (+ 4,4%) im ersten Halbjahr 2007. Dabei erhöhten die USA als das bedeutendste Zielland außerhalb von Europa ihr Ergebnis um 9,6% auf 2,2 Millionen Fluggäste. Nach Kanada (0,3 Millionen) ging das Passagiervolumen dagegen um 0,1% zurück, für die Dominikanische Republik (0,1 Millionen) war eine Abnahme von 1,6% zu verzeichnen.

Am stärksten unter den Kontinenten wuchs das aus Deutschland kommende Passagieraufkommen nach Asien (2,9 Millionen) mit einer Zunahme von 9,9%. China gab als bisher bedeutendstes asiatisches Flugziel erstmals seinen ersten Platz an die

Vereinigten Arabischen Emirate ab, die mit 0,4 Millionen (+ 25,7%) das aufkommens-stärkste Zielland wurden. Maßgeblich trägt dazu der Flughafen Dubai (0,3 Millionen; + 21,3%) bei, der als Drehkreuz im Europa-Asien-Verkehr eine führende Rolle über-nommen hat. China (0,4 Millionen) wies einen Anstieg von 15,8% auf, Indien und Thailand (jeweils 0,3 Millionen) verzeichneten Zunahmen von 13,4 und 3,8%; Japan hingegen (0,2 Millionen) musste einen Rückgang von 1,4% hinnehmen.

Weitere Auskünfte gibt:
Lothar Fiege,
Telefon: (0611) 75-2391,
E-Mail: luftverkehr@destatis.de

Lothar Fiege | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Fluggast Flugpassagier Passagier Passagieraufkommen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wasserkühlung für die Erdkruste - Meerwasser dringt deutlich tiefer ein

21.11.2017 | Geowissenschaften

Eine Nano-Uhr mit präzisen Zeigern

21.11.2017 | Physik Astronomie

Zentraler Schalter

21.11.2017 | Biowissenschaften Chemie