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Schulden der öffentlichen Haushalte 2006 bei 17.975 Euro je Einwohner

28.06.2007
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes waren die öffentlichen Haushalte (Bund und seine Sondervermögen, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände sowie kommunale Zweckverbände) zum Jahresende 2006 mit 1.480,6 Milliarden Euro am Kreditmarkt verschuldet. Dies entspricht rechnerisch einer Schuldenlast von
17.975 Euro je Einwohner. Gegenüber dem Vorjahr (mit 1.442,7 Milliarden Euro) ist dies ein Anstieg um 2,6% oder 481 Euro je Bundesbürger.
Den größten Anteil an der Pro-Kopf-Verschuldung hatte der Bund und seine Sondervermögen mit 11.128 Euro, gefolgt von den Ländern mit

5.821 Euro. Die Schulden der Gemeinden/Gemeindeverbände und kommunalen Zweckverbände betrugen 1.104 Euro je Einwohner.

Der Pro-Kopf-Wert der regional zurechenbaren öffentlichen Schulden (Haushalte der Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und kommunalen

Zweckverbände) hatte 2006 bei den Flächenländern eine Spanne von 3.070 Euro in Bayern bis zu 9.262 Euro im Saarland. Die Pro-Kopf-Werte der Stadtstaaten lagen wie in den Vorjahren deutlich über denen der Flächenländer. Hier hatte der kleinste Stadtstaat Bremen mit 20.149 Euro den höchsten Schuldenstand pro Kopf, gefolgt von Berlin mit 17.354 Euro und Hamburg mit 12.367 Euro.

Nicht enthalten sind in den oben genannten Schuldenbeträgen die zur Deckung von kurzfristigen Finanzierungsengpässen aufgenommenen Kassenkredite in Höhe von 47,5 Milliarden Euro beziehungsweise 577 Euro je Einwohner.

Weitere detaillierte Daten können der Fachserie 14, Reihe 5 "Schulden der öffentlichen Haushalte 2006", entnommen werden, die ab sofort kostenlos im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen heruntergeladen werden kann.

Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

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Weitere Informationen:
http://www.destatis.de
http:// www.destatis.de/publikationen

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