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Seegüterumschlag nimmt im 1. Quartal 2007 um über 7% zu

19.06.2007
Auch im 1. Quartal 2007 setzt sich die positive Entwicklung im Seegüterumschlag deutscher Häfen kontinuierlich fort.

Nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis März des laufenden Jahres 77,5 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, 5,1 Millionen Tonnen oder 7,1% mehr als im gleichen Zeitraum 2006.

Den größten Zuwachs weist diesmal der Güterempfang aus dem Ausland auf. Er nimmt mit einem Plus von 9,3% deutlich stärker zu als der innerdeutsche Verkehr (+ 7,2%) und der Versand ins Ausland (+ 3,9%).

Von Januar bis März 2006 und auch im ganzen Jahr 2006 zeigte sich sonst immer beim Güterversand ins Ausland die größte Dynamik, was mit der starken Position der deutschen Exportwirtschaft begründet wurde.

Die jetzt ermittelte stärkere Zunahme beim Empfang von Gütern mit Seeschiffen dürfte unter anderem auf die zunehmend bessere Binnenkonjunktur zurückzuführen sein.

Nach Güterarten zeigen sich Zuwächse in neun von zehn Abteilungen. Besonders stark angestiegen ist der Umschlag von Eisen und NE- Metallen mit einem Plus von fast 25% gegenüber dem Vorjahresquartal. Ebenfalls deutlich erhöhten sich Transporte von Steinen und Erden (+ 9,8%), anderen Halb- und Fertigerzeugnissen (+ 9,5%) und Mineralölerzeugnissen (+ 8,1%). Einen Rückgang gab es lediglich bei den Erzen und Metallabfällen, deren umgeschlagene Menge sich um 4,4% verringerte. Absolut betrachtet stellen Halb- und Fertigerzeugnisse mit über 27 Millionen Tonnen weiterhin die bedeutendste Güterabteilung dar, gefolgt von den Mineralölerzeugnissen mit gut 16 Millionen Tonnen.

Weiterhin auf zweistelligem Wachstumskurs befindet sich der Kombinierte Verkehr in der Seeschifffahrt. Mit fast 3,6 Millionen TEU (=Twenty-foot Equivalent Unit) wurde in den ersten drei Monaten 2007 bei Containern ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von über 14% erzielt.

Weitere Auskünfte gibt:
Manfred Crezelius,
Telefon: (0611) 75-2432,
E-Mail: manfred.crezelius@destatis.de

Manfred Crezelius | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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