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Aussaatflächen 2007: Weiterer Rückgang bei Sommerkulturen

25.05.2007
Wie das Statistische Bundesamt zum Weltbauerntag am 1. Juni mitteilt, nimmt der Anbau von Sommergerste, Hafer und Sommerweizen mit zusammen 730.000 Hektar zur Ernte 2007 in Deutschland weiter ab.

Das zeigen die Ergebnisse der Erhebung über die Frühjahrsaussaaten vom April 2007. Sommergerste bedeckt mit der bisher kleinsten Anbaufläche von 500.000 Hektar nur noch eine halb so große Fläche wie 1991. Der Anbau von Hafer hat mit 182.000 Hektar ebenfalls den bisher niedrigsten Stand erreicht. Die Fläche von Sommerweizen (einschließlich Durum) wurde gegenüber 2006 um 15% auf rund 48.000 Hektar reduziert.

Im Gegensatz zum Flächenrückgang bei den Sommergetreidearten hat sich die Anbaufläche der Wintergetreidearten erhöht. So stieg die Anbaufläche von Roggen wieder auf 670.000 Hektar und hat die seit dem Jahr 2003 größte Ausdehnung erreicht. Gegenüber 2006 hat diese Fläche um gut 24% (+ 131.000 Hektar) zugenommen. Der Rapsanbau wurde um etwa 7% gegenüber dem Vorjahr (1,4 Millionen Hektar) nochmals ausgeweitet und steht nun auf einer Fläche von gut 1,5 Millionen Hektar.

Aufgrund des sehr milden Winters waren kaum Auswinterungsverluste zu verzeichnen. Teilweise kam es jedoch zu Trockenschäden und bei Wintergerste zu Virusbefall (Gelbverzwergungsvirus). Bei Winterraps bereitete regional auch der Rapsglanzkäfer Probleme.

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Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Dr. Isabella Mehlin,
Telefon: (0611) 75-8613,
E-Mail: ernte@destatis.de

Dr. Isabella Mehlin | presseportal
Weitere Informationen:
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