Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

62% aller deutschen Exportwaren gingen im Jahr 2006 in die EU

21.05.2007
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, führte Deutschland im Jahr 2006 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 558,5 Milliarden Euro (+ 12,0% gegenüber 2005) in die anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union aus. Das waren 62,3% aller exportierten deutschen Waren. Die wichtigsten deutschen Exportgüter in die EU-Mitgliedstaaten im Jahr 2006 waren Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile (Anteil von 18,0% an den Exporten in EU- Mitgliedstaaten), chemische Erzeugnisse (13,0%) und Maschinen (10,6%).

In die Länder, die der Eurozone angehören, gingen Waren im Wert von 376,5 Milliarden Euro (Anteil von 42,0% an den gesamten Exporten), während in diejenigen EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, Waren im Wert von 181,9 Milliarden Euro (20,3%) ausgeführt wurden. Wichtigste Bestimmungsländer deutscher Waren innerhalb der EU waren Frankreich (86,1 Milliarden Euro), das Vereinigte Königreich (65,3 Milliarden Euro) und Italien (60,0 Milliarden Euro).

Die deutschen Exporte in die EU entwickelten sich im Jahr 2006 mit einer Zunahme von 12,0% weniger dynamisch als die Exporte in die Nicht-EU-Mitgliedstaaten. Die Ausfuhren in die EFTA-Länder Norwegen und die Schweiz nahmen um 16,2% beziehungsweise um 17,2% zu. Die Exporte nach Asien stiegen um 17,9%, nach Amerika um 13,3% und nach Afrika um 12,2%. Lediglich die Ausfuhren nach Australien und Ozeanien blieben mit einem Plus von 7,6% hinter der Steigerungsrate für die EU-Exporte zurück.

Von den im Jahr 2006 nach Deutschland eingeführten Waren kamen 57,6% aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union (421,4 Milliarden Euro). Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Importe aus EU- Mitgliedstaaten damit um 14,9%. Importiert wurden im Jahr 2006 hauptsächlich chemische Erzeugnisse (Anteil von 13,3% an den Importen aus der EU), Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile (12,9%) und Metalle (8,3%).

Aus den Ländern, die der Eurozone angehören, kamen Waren im Wert von 284,0 Milliarden Euro (38,8% Anteil an den gesamten Importen). Aus den EU-Ländern, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 137,4 Milliarden Euro (18,8%) importiert. Wichtigste Lieferländer waren im Jahr 2006 Frankreich (63,5 Milliarden Euro), die Niederlande (60,5 Milliarden Euro) und das Vereinigte Königreich (42,8 Milliarden Euro).

Auch die Importe aus EU-Mitgliedstaaten stiegen im Jahr 2006 weniger stark (+ 14,9%) als die Importe aus den Nicht-EU- Mitgliedstaaten. Die Einfuhren aus Amerika nahmen um 20,8% und aus Afrika um 19,0% zu. Allerdings entwickelten sich die Importe aus der EU dynamischer als die Importe aus Asien (+ 13,9%) und aus Australien und Ozeanien (+ 11,2%).

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Erzeugniss Eurozone Import Mitgliedstaat

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit