Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nachfrage nach Erziehungsberatung stieg im Jahr 2000 weiter an

25.02.2002


Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, haben im Jahr 2000 insgesamt 274 600 junge Menschen unter 27 Jahren eine Erziehungsberatung beendet, das waren knapp 3 % mehr als 1999 (267 000). In zwei Dritteln aller Fälle (183 700) dauerte die Beratung weniger als 6 Monate.

Diese Hilfen werden von Erziehungsberatungsstellen und anderen Beratungsdiensten angeboten, um Jugendliche bei der Bewältigung von Schwierigkeiten und Konflikten zu unterstützen, die sie nicht allein oder in ihren Familien lösen können.

In mehr als 81 % (223 000) aller Fälle nahmen die Eltern bzw. ein Elternteil Kontakt zu den Beratungsstellen auf. Fast 8 % der Jugendlichen suchten aus eigener Initiative den Weg in die professionelle pädagogische Beratung oder Therapie; davon waren 57 % zwischen 15 und 21 Jahre alt. Gut zwei Drittel aller Selbstmelder (67 %) waren Mädchen bzw. junge Frauen.

91 % der jungen Menschen, die eine Erziehungsberatung beendet haben, lebten bei ihren Eltern, bei einem Elternteil mit Stiefelternteil bzw. Partner oder nur mit einem Elternteil zusammen. 42 % (117 400) der Beratenen stammten aus Familien mit zwei Kindern.

Über den Anlass der Beratung konnten bis zu zwei Angaben gemacht werden. In erster Linie wurden Beziehungsprobleme (40 %) als Ursache genannt, gefolgt von Schul- bzw. Ausbildungsproblemen (28 %) sowie Scheidung oder Trennung der Eltern (21 %).

Weitere Auskünfte erteilt: Heike Tüllmann,
Telefon: (01888) 644-8151,
E-Mail: jugendhilfe@destatis.de


Heike Tüllmann | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Erziehungsberatung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten