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4,3 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen

18.01.2007
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren zum 31. Dezember 2005 knapp 4,3 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Während die Beschäftigung in der Gesamtwirtschaft zwischen 2004 und 2005 nahezu stagnierte, ist sie im Gesundheitswesen um 27 000 Beschäftigte oder 0,6% gestiegen.

Nachdem im Gesundheitswesen in den Jahren 2000 bis 2003 noch jährliche Zuwächse zwischen 43 000 (+ 1,0%) und 50 000 Beschäftigten (+ 1,2%) registriert wurden und die Beschäftigung zwischen 2003 und 2004 mit einem Plus von nur noch 7 000 fast stagniert hatte, war 2005 wieder ein deutlicherer Anstieg zu verzeichnen. Dieser geht vor allem auf die Entwicklung bei den Gesundheitsdienstberufen (zum Beispiel Ärzte und Gesundheits- und Krankenpfleger) zurück (+ 22 000). Auch die sozialen Berufe hatten 12 000 Beschäftigte mehr als im Jahr 2004, und zwar fast ausschließlich in der Altenpflege. Dagegen sank die Beschäftigung im Gesundheitshandwerk (zum Beispiel Zahntechniker) um 3 000 und bei den "anderen Berufen im Gesundheitswesen" (etwa Verwaltungsfachleute) um 6 000.

Mit je 1,8 Millionen Personen arbeitete die Mehrzahl der Beschäftigten (84%) im Jahr 2005 in Einrichtungen der ambulanten sowie stationären und teilstationären Gesundheitsversorgung. Von dem Beschäftigungsanstieg profitierten insbesondere die ambulanten Einrichtungen, deren Personal um 19 000 zunahm. Bei den stationären und teilstationären Einrichtungen gab es nach einem Beschäftigungsrückgang im Jahr 2004 nun wieder ein Plus von 10 000. Rückläufig war das Personal nur in den Verwaltungseinrichtungen, nämlich um 7 000 gegenüber 2004.

Nicht alle der 4,3 Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen besaßen eine Vollzeitstelle: Die Zahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten im Gesundheitswesen, die so genannten Vollzeitäquivalente, lag bei 3,3 Millionen. Sie ging zwischen 2004 und 2005 wie schon im Vorjahreszeitraum weiter zurück (- 26 000 beziehungsweise - 0,8%). Grund hierfür war der Rückgang der Vollzeitbeschäftigung um 2,2%. Dies konnte auch durch den Anstieg der Teilzeit- beziehungsweise geringfügig Beschäftigten um 4,2% beziehungsweise 9,4% nicht ausgeglichen werden.

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Diese und viele weitere gesundheitsbezogene Daten finden sich auch unter der Adresse www.gbe-bund.de im Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn, Michael Cordes, Telefon: (01888) 644-8116, E-Mail: gesundheitsrechensysteme@destatis.de

Michael Cordes | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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