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Einzelhandelsumsatz im November 2006 um real 0,5% gesunken

08.01.2007
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im November 2006 nominal 0,2% mehr und real 0,5% weniger um als im November 2005.

Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Dieses vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von sechs Bundesländern berechnet, in denen circa 74% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten sank der Umsatz im Einzelhandel im Vergleich zum Oktober 2006, und zwar um nominal 0,1% und real 0,3%.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte nominal 0,8% und real 3,3% weniger um als im November 2005. Dabei zeigte der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln mit real - 3,7% eine noch etwas schlechtere Entwicklung als die Supermärkte, SB- Warenhäuser und Verbrauchermärkte mit real - 3,2%. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lag im November 2006 dagegen der Umsatz nominal um 0,9% und real um 1,3% höher als im Vorjahresmonat.

Drei der sechs Branchen in diesem Bereich konnten ihren Umsatz nominal und real gegenüber dem November 2005 steigern: der Facheinzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf (nominal + 6,5%, real + 7,4%), der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten (nominal + 2,4%, real + 2,6%) und der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren (nominal + 0,7%, real + 0,4%). Die höchsten nominalen und realen Umsatzrückgänge musste der sonstige Facheinzelhandel (z.B. Bücher, Zeitschriften, Schmuck, Sportartikel) hinnehmen (nominal - 3,8%, real - 3,4%). Von Januar bis November 2006 setzte der Einzelhandel nominal 0,8% und real 0,1% mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, wobei diese Umsatzsteigerungen im Wesentlichen auf den Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln zurückzuführen sind.

Information zum durchschnittlichen Revisionsbedarf vorläufiger Ergebnisse im Einzelhandel:

Die nachgewiesenen ersten Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch zusätzliche statistische Informationen aus den zunächst nicht einbezogenen Bundesländern sowie durch verspätete Mitteilungen der befragten Unternehmen. Der durchschnittliche Revisionsbedarf des in etwa 14 Tagen vorliegenden Messzahlenberichts (= Fachserie 6, Reihe 3.1) zu den vorläufigen Zahlen dieser Pressemeldung (Vorbericht) für den nominalen Einzelhandelsumsatz insgesamt liegt im Schnitt bei einem Plus von 0,2 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht liegt somit im Schnitt 0,2 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).

Ausführlichere Informationen zur Methodik der Monatserhebung enthält der Qualitätsbericht, der unter www.destatis.de/download/qualitaetsberichte/qualitaetsberichthandelmonat.pdf abgerufen werden kann.

Weitere Auskünfte gibt: Michael Wollgramm, Telefon: (0611) 75-2423, E-Mail: binnenhandel@destatis.de

Michael Wollgramm | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de
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