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Ausgaben je Einwohner für Sicherheit im Jahr 2000 bei 633 Euro

30.01.2002


Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, gaben die Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände) im Jahr 2000 in Deutschland 52,1 Mrd. Euro für die Innere und Äußere Sicherheit aus. Das waren 9,0 % ihrer gesamten Ausgaben. Für die Innere und Äußere Sicherheit wurde damit nach der Sozialen Sicherung sowie dem Bereich Bildung, Wissenschaft und Kultur der dritthöchste Betrag für öffentliche Aufgaben ausgegeben. Der Gesamtbetrag der Ausgaben für die Sicherheit machte etwa 2,6 % des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2000 aus. Pro Einwohner der Bundesrepublik Deutschland waren dies durchschnittlich 633 Euro.

Die Ausgaben für die Äußere Sicherheit umfassen alle Verteidigungsaufgaben und werden ausschließlich vom Bundeshaushalt getragen; die Istausgaben im Jahr 2000 betrugen 23,3 Mrd. Euro.

Bis zum Jahr 1991 hatten die Verteidigungsausgaben stetig zugenommen auf einen Höchstbetrag von seinerzeit 28,4 Mrd. Euro. Danach gingen sie bis auf 23,6 Mrd. Euro im Jahr 1997 zurück und stiegen 1999 wieder auf 24,6 Mrd. Euro an.

Für die Innere Sicherheit, d.h. Polizei, Ordnungsverwaltung und Rechtsschutz (Gerichte und Justizvollzug), haben Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände im Jahr 2000 28,8 Mrd. Euro ausgegeben, davon 11,2 Mrd. Euro für die Polizei. Von den Gesamtausgaben entfielen 72,5 % auf die Länder, 19,1 % auf die Gemeinden und Gemeindeverbände sowie 8,4 % auf den Bund.

Von 1992 bis 2000 nahmen die Ausgaben der Gebietskörperschaften für die Innere Sicherheit im wiedervereinigten Deutschland um gut ein Viertel und damit deutlich stärker zu als die Ausgaben der Gebietskörperschaften insgesamt (+ 9,3 %).

Die bereits vorliegenden Ist-Ausgaben des Bundes für Innere und Äußere Sicherheit 2001 lassen einen Anstieg um 4,9 Mrd. Euro (+ 19,3 % auf 30,2 Mrd. Euro) gegenüber 2000 erkennen. Für 2002 sind 29,8 Mrd. Euro für die Innere und Äußere Sicherheit veranschlagt.

 

Weitere Auskünfte erteilt:Otto Dietz,
Telefon: (0611) 75-4182,
E-Mail: gesamthaushalt@destatis.de


Otto Dietz | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/ 

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