Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Inlandstourismus im Jahr 2001: 327 Mill. Gästeübernachtungen

24.01.2002


Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, hat sich die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland voraussichtlich im Jahr 2001 mit 327,0 Mill. geringfügig (+ 0,3 %) gegenüber dem Vorjahr erhöht. Grundlage für diese erste vorläufige Schätzung sind die bisher vorliegenden Ergebnisse über die Entwicklung des Tourismus in Deutschland vom Januar bis einschließlich November 2001 in den Beherbergungsbetrieben mit neun oder mehr Betten.

Während die Übernachtungen inländischer Gäste um 1 % auf 289,0 Mill. zunahmen, gingen die Übernachtungen der Gäste aus dem Ausland um 4 % auf 38,0 Mill. zurück. In den neuen Ländern und Berlin-Ost stieg die Zahl der Übernachtungen um 3 % gegenüber dem Jahr 2000 auf 61,4 Mill.; im früheren Bundesgebiet waren es 265,6 Mill. Übernachtungen (– 0,4 %).

Die Zahl der Gäste verringerte sich im Jahr 2001 um 1 % gegenüber dem Vorjahr auf 107,6 Mill. Wie schon bei den Übernachtungen war auch der Rückgang der Gästeankünfte auf die negative Entwicklung bei den Gästen aus dem Ausland zurückzuführen (– 6 % auf 16,9 Mill.). Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass im Jahr 2000 – infolge der EXPO in Hannover – ein außergewöhnlich hoher Zuwachs bei den ausländischen Gästen erzielt wurde (+ 12 % gegenüber 1999 bei der Zahl der Gäste und + 11 % bei den Übernachtungen). Die Zahl der Gäste aus dem Inland stieg 2001 dagegen um knapp 1 % auf 90,7 Mill. Während die neuen Länder und Berlin-Ost im Jahr 2001 mit 19,8 Mill. gut 2 % mehr Gäste besuchten, wurden in den Beherbergungsbetrieben im früheren Bundesgebiet mit 87,8 Mill. 1 % weniger Gäste gezählt als im Vorjahr.

 

Gebiet ____ Herkunft der Gäste

Ankünfte

Übernachtungen

Anzahl in Mill.

Veränderung 2001 gegenüber 2000

Anzahl in Mill.

Veränderung 2001 gegenüber 2000

Deutschland

107,6

– 1 %

327,0

+ 0 %

   Früheres Bundesgebiet

87,8

– 1 %

265,6

– 0 %

   Neue Länder und Berlin-Ost

19,8

+ 2 %

61,4

+ 3 %

nach Herkunft der Gäste

 

 

 

 

   Inland

90,7

+ 1 %

289,0

+ 1 %

   Ausland

16,9

– 6 %

38,0

– 4 %

 

Im Monat November 2001 lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit 20,3 Mill. um 1 % über dem Wert des entsprechenden Vorjahresmonats. Davon entfielen 17,9 Mill. Übernachtungen auf inländische Gäste (+ 2 %) und 2,4 Mill. auf ausländische Gäste (– 6 %).

Ausführliche Ergebnisse zur Tourismusentwicklung in Deutschland im Jahr 2001 präsentiert Destatis am Montag, dem 18. März 2002, um 13.00 Uhr im Saal 6 des ICC im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin.

 

Weitere Auskünfte erteilt: Ulrich Spörel, Telefon: (0611) 75-2279, E-Mail: ulrich.spoerel@destatis.de


Ulrich Spörel | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Bundesgebiet

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie