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Neuer Höchststand bei Abschlüssen in Soziologie

06.10.2006
Wie das Statistische Bundesamt zum Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie am 9. Oktober mitteilt, erreichte in Deutschland die Zahl der Absolventinnen und Absolventen im Hauptfach Soziologie im Jahr 2005 mit rund 1 700 einen neuen Höchststand.

Sie hat sich damit innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als verdoppelt (+ 128%). Angesichts eines deutlichen Anstiegs der Zahl der Neueinschreibungen bis 2004 ist zu erwarten, dass sich die Zunahme der Abschlüsse in Soziologie auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen wird.

Trotz des Anstiegs wurden deutlich weniger Soziologinnen und Soziologen ausgebildet als Absolventen in thematisch angrenzenden Fächern, wie Politikwissenschaft (2 700) oder Volkswirtschaftslehre (2 000). In der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften wurden 2005 insgesamt 87 300 Abschlüsse erworben, die meisten davon in Betriebswirtschaftslehre (24 000) und Rechtswissenschaft (12 400).

Das Soziologiestudium spricht verstärkt Frauen an: Während vor zehn Jahren die Hälfte der Abschlüsse von Frauen erworben wurden, lag der Frauenanteil 2005 bereits bei zwei Dritteln (65%).

Die durchschnittliche Fachstudiendauer der Erstabsolventen in Soziologie entsprach 2005 mit zwölf Fachsemestern dem Durchschnittswert für alle Universitätsstudiengänge in Deutschland. Das Durchschnittsalter der angehenden Soziologinnen und Soziologen lag dagegen mit 29 Jahren ein Jahr über dem Altersdurchschnitt der Erstabsolventen insgesamt.

Weitere Auskünfte gibt:
Ilka Willand,
Telefon: (0611) 75-4545,
E-Mail: ilka.willand@destatis.de

Ilka Willand | idw
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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