Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr als 1,2 Millionen Beschäftigte im Jahr 2004 im Verkehrsbereich

25.08.2006
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im Jahr 2004 rund 83 400 Unternehmen im Wirtschaftsbereich Verkehr tätig. Sie beschäftigten mehr als 1,2 Millionen Personen und erwirtschafteten einen Umsatz in Höhe von 173,6 Milliarden Euro.

Zum Wirtschaftsbereich Verkehr zählen die Wirtschaftszweige Landverkehr, einschließlich Transport in Rohrfernleitungen, Schifffahrt, Luftfahrt sowie Hilfs- und Nebentätigkeiten für den Verkehr und Verkehrsvermittlung. Die Hilfs- und Nebentätigkeiten für den Verkehr und Verkehrsvermittlung umfassen ein breites Spektrum wirtschaftlicher Tätigkeiten, wie Frachtumschlag und Lagerei, Betrieb von Kühlhäusern, Parkhäusern und Parkplätzen, Bahnhöfen, Binnenhäfen und Schleusen, Flughafenbetriebe, Reisebüros und Reiseveranstalter, Speditionen und sonstige logistische Dienstleistungen sowie weitere Tätigkeiten der Verkehrsvermittlung.

Im Landverkehr, das heißt in der Personen- und Güterbeförderung auf Schiene und Straße, hatten 70% der 83 400 Verkehrsunternehmen ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt. In diesen war nur gut die Hälfte (53%) der im Verkehrsbereich tätigen Personen beschäftigt, die lediglich ein knappes Drittel (32%) des gesamten Umsatzes im Verkehrsbereich erwirtschafteten. Daneben hatten 27% aller hier betrachteten Unternehmen ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt in den Hilfs- und Nebentätigkeiten für den Verkehr und in der Verkehrsvermittlung. Sie beschäftigten aber 41% der im Verkehrsbereich tätigen Personen und erwirtschafteten etwas mehr als die Hälfte (51%) des gesamten Umsatzes von 173,6 Milliarden Euro.

Die jährlich mittels einer 15%-Stichprobe durchgeführte Strukturerhebung im Dienstleistungsbereich ergab, dass im Jahr 2004 rund 46 350 Personen mehr (+ 3,9%) als im Jahr 2003 einen Arbeitsplatz im Verkehrsbereich hatten. Die Umsätze stiegen im Vergleich zu 2003 um 11,7 Milliarden Euro (+ 7,2%).

Nur rund 41% der Verkehrsunternehmen erwirtschafteten einen Jahresumsatz von 250 000 Euro und mehr. In diesen wurden aber mit 89% aller Beschäftigten rund 97% des gesamten Umsatzes realisiert. 18% der im Verkehrsbereich tätigen Personen arbeiteten in Teilzeit; fast 33 000 Auszubildende hatten hier eine Lehrstelle. In allen Verkehrsunternehmen waren nur knapp ein Viertel der Beschäftigten Frauen (22%). Der höchste Frauenanteil bei den Beschäftigten wurde mit 52% in den Luftverkehrsunternehmen registriert.

Weitere Ergebnisse dieser Statistik finden Sie unter www.destatis.de im Statistik-Shop im Branchenbericht "Verkehr" und in der Fachserie 9, Reihe 1.

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Karl-Heinz Pesch
Telefon: (01888) 644-8563,
E-Mail: karl-heinz.pesch@destatis.de

Karl-Heinz Pesch | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise