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2005: Weniger Eheschließungen und Geburten, mehr Sterbefälle

15.08.2006
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im Jahr 2005 eine Abnahme der Eheschließungen und Geburten und einen Anstieg der Sterbefälle in Deutschland.

Im Jahr 2005 heirateten 388 000 Paare, im Jahr 2004 waren es 396 000 gewesen. Damit ist die Zahl der Eheschließungen leicht zurückgegangen (- 8 000 oder - 1,9%). Seit Anfang der 1990er Jahre nimmt die Zahl der standesamtlichen Trauungen ab. Diese rückläufige Tendenz war nur 1999, 2002 und 2004 unterbrochen worden. Der beliebteste Heiratsmonat war im Jahr 2005 der Mai mit rund 57 000 Hochzeiten.

Im Jahr 2005 wurden 686 000 lebendgeborene Kinder registriert, 20 000 oder 2,8% weniger als 2004. Die Zahl der Geburten geht seit 1991, mit Ausnahme der Jahre 1996 und 1997, zurück. 2004 war dieser Rückgang mit 1 000 Geburten weniger als 2003 allerdings sehr moderat ausgefallen.

Die Zahl der Sterbefälle war von 1994 bis 2001 ständig gesunken und dann 2002 sowie 2003 wieder angestiegen. Nach einem erneuten Rückgang in 2004 ist für das Jahr 2005 bei 830 000 Gestorbenen wieder ein Anstieg um 12 000 oder 1,5% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

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Im Jahr 2005 starben somit etwa 144 000 Menschen mehr als Kinder geboren wurden. Im Jahr 2004 war das Geburtendefizit um etwa 32 000 geringer ausgefallen.

Weitere Auskünfte gibt: Martin Conrad, Telefon: (0611) 75-2358, E-Mail: martin.conrad@destatis.de

Martin Conrad | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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