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Meister-BAföG 2005: 141 000 Geförderte in Deutschland

28.06.2006
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Zahl der Empfänger von "Meister-BAföG" im vergangenen Jahr um 6% zugenommen. 2005 erhielten in Deutschland 141 000 Personen "Meister-BAföG" - Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). 32% der Geförderten waren Frauen. Ihre Zahl erhöhte sich gegenüber 2004 um 10% auf 45 000. Im Jahr 2005 wurden 96 000 Männer gefördert, rund 4% mehr als im Jahr 2004. An Förderleistungen wurden 393 Millionen Euro bewilligt.

Mit dem "Meister-BAföG" werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung durch Beiträge zu den Kosten der Bildungsmaßnahme und zum Lebensunterhalt finanziell unterstützt. Von den Förderleistungen des Jahres 2005 entfielen 273 Millionen Euro auf Darlehen und 120 Millionen Euro auf Zuschüsse. Die Zuschüsse wurden für den Lebensunterhalt (54 Millionen Euro), zur Kinderbetreuung (0,3 Millionen Euro) und zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (66 Millionen Euro) gewährt. Die Darlehen wurden für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (143 Millionen Euro), für den Lebensunterhalt (126 Millionen Euro) und für die Anfertigung des "Meisterstücks" (4 Millionen Euro) bewilligt. Inwieweit Darlehen in Anspruch genommen werden, kann jeder Förderungsberechtigte frei entscheiden. Insgesamt überwies die Kreditanstalt für Wiederaufbau im Jahr 2005 199 Millionen Euro an die Geförderten.

Rund 53 000 (37%) der Geförderten nahmen an einer Vollzeitfortbildung teil, 88 000 (63%) an einer Teilzeitfortbildung. Gegenüber 2004 stieg die Zahl der Teilzeitgeförderten um 7% und die der Vollzeitgeförderten um 4%.

Fast 80% der Geförderten waren zwischen 20 und 35 Jahre alt. Am stärksten vertreten waren die 25- bis 29-Jährigen (34%), gefolgt von den 20- bis 24-Jährigen (29%) und den 30- bis 34-Jährigen (16%).

96,5% der Geförderten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit. Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit kommen überwiegend aus nicht EU-Ländern (2% der Geförderten) und nur zum geringen Teil aus EU-Ländern (1,5% der Geförderten).

Weitere Auskünfte gibt: Udo Kleinegees, Telefon: (0611) 75-2857, E-Mail: udo.kleinegees@destatis.de

Udo Kleinegees | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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