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9% mehr Schließungen von Kleinbetrieben im 1. Quartal 2006

13.06.2006
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes haben im ersten Quartal 2006 in Deutschland 120 000 Klein- oder Nebenerwerbsbetriebe geschlossen, das waren 9,3% mehr als im ersten Quartal 2005.

Dieser verhältnismäßig starke Anstieg bei den aufgegebenen Kleinbetrieben ist im Zusammenhang mit dem in den letzten Jahren erfolgten Gründungsboom von Kleinbetrieben zu sehen, zu denen auch die Ich-AGs zählen. Dagegen ist die Zahl der Aufgaben von Betrieben, die aufgrund ihrer Rechtsform oder Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen, in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 1% auf rund 37 000 zurückgegangen. Insgesamt wurden in dieser Zeit 199 000 Gewerbeabmeldungen angezeigt, 6,5% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Gründungen von Kleinbetrieben (151 000) lag im ersten Quartal 2006 um 1,9% über der des entsprechenden Vorjahreszeitraums, bei den Gründungen von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Substanz gab es mit rund 45 000 keine Veränderung. Die Gewerbeanmeldungen insgesamt stiegen im ersten Quartal 2006 im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2005 um 2,8% auf 237 000. Knapp 31% der Gewerbetreibenden, die sich im ersten Quartal 2006 an einer Gründung beteiligten, waren Frauen.

Weitere Auskünfte gibt: Brigitte Saling, Telefon: (0611) 75-2600, E-Mail: brigitte.saling@destatis.de

Brigitte Saling | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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