Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Immer weniger Mütter mit minderjährigen Kindern

11.05.2006

Wie das Statistische Bundesamt zum Muttertag mitteilt, zogen in Deutschland im März 2004 rund 8,8 Millionen 15- bis 64-jährige Mütter minderjährige Kinder im Haushalt groß. Das sind rund 5% weniger Mütter als vor acht Jahren (April 1996: 9,2 Millionen).

Während die Zahl der Mütter mit minderjährigen Kindern im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) im Vergleich zu 1996 nahezu konstant blieb (März 2004: 7,1 Millionen), sank sie in den neuen Ländern und Berlin um gut ein Fünftel (- 22%) auf rund 1,7 Millionen im Jahr 2004. Das zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten Haushaltsbefragung in Europa.

... mehr zu:
»Bundesgebiet »Mikrozensus

Zu den Kindern zählen - neben leiblichen Kindern - auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder. Erfasst werden im Mikrozensus grundsätzlich sowohl minder- als auch volljährige Kinder, soweit sie ledig sind und noch im Haushalt der Eltern leben.

2004 betreuten deutschlandweit zwei Fünftel (40%) der rund 8,8 Millionen Mütter ein minderjähriges Kind im Haushalt. Über zwei Fünftel (44%) der Mütter versorgten zwei Kinder im Haushalt, von denen mindestens eines minderjährig war. Weniger als ein Fünftel (16%) der entsprechenden Mütter lebte mit drei und mehr Kindern im Haushalt (mindestens ein Kind minderjährig).

Im Jahr 2004 zogen die 1,7 Millionen ostdeutschen Mütter mit minderjährigen Kindern am häufigsten ein Kind groß (50%, früheres Bundesgebiet: 37%), die entsprechenden 7,1 Millionen westdeutschen Mütter am häufigsten zwei Kinder (45%, neue Länder und Berlin: 40%). Am seltensten betreuten ost- und westdeutsche Mütter mit minderjährigen Kindern drei und mehr Kinder im Haushalt, nämlich 18% der entsprechenden westdeutschen Mütter und 10% der jeweiligen ostdeutschen Mütter.

Die Ergebnisse des Mikrozensus 2005 werden auf einer Pressekonferenz Anfang Juni 2006 in Berlin veröffentlicht.

Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn, Marianne Teupen, Telefon: (01888) 644-8708 oder -8955 E-Mail: mikrozensus@destatis.de

Marianne Teupen | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Bundesgebiet Mikrozensus

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten