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Einzelhandelsumsatz im März 2006 niedriger als im März 2005

28.04.2006

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im März 2006 nominal 0,8% und real 1,2% weniger um als im März 2005. Der März 2006 hatte mit 27 Verkaufstagen zwei Verkaufstage mehr als der März 2005. Allerdings fiel das Ostergeschäft im Vorjahr in den Monat März, in diesem Jahr lag es dagegen im April. Das vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von sechs Bundesländern berechnet, in denen circa 74% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Im Vergleich zum Februar 2006 wurde unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal 3,0% und real 2,7% weniger abgesetzt. Im Rahmen der laufenden Aktualisierungen der Daten durch Nachmeldungen von Unternehmen wird sich dieses erste März-Ergebnis erfahrungsgemäß noch verbessern.

Im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren wurde im März 2006 nominal 1,9% und real 2,9% weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. Dabei verzeichneten sowohl die Supermärkte, SB- Warenhäuser und Verbrauchermärkte als auch der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln reale Umsatzeinbußen von 2,9% beziehungsweise 3,4%.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln gab es im März 2006 im Vergleich zum Vorjahresmonat sowohl nominal als auch real keine Veränderung (jeweils 0,0%). Drei der sechs Branchen in diesem Bereich hatten nominale und reale Umsatzsteigerungen gegenüber dem März 2005, wobei der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten mit nominal 3,8% und real 3,4% die größten Umsatzzuwächse erzielte.

In den ersten drei Monaten 2006 wurde im Einzelhandel nominal 0,9% und real 0,4% mehr umgesetzt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Weitere Auskünfte gibt: Wulf-Rainer Dietrich, Telefon: (0611) 75-2430, E-Mail: binnenhandel@destatis.de

Information zum durchschnittlichen Revisionsbedarf vorläufiger Ergebnisse im Einzelhandel:

Die nachgewiesenen ersten Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch zusätzliche statistische Informationen aus den zunächst nicht einbezogenen Bundesländern und verspätete Mitteilungen der befragten Unternehmen. Der durchschnittliche Revisionsbedarf des in etwa 14 Tagen vorliegenden Messzahlenberichts (= Fachserie 6, Reihe 3.1) zu den vorläufigen Zahlen dieser Pressemeldung (Vorbericht) für den Einzelhandelsumsatz insgesamt liegt im Schnitt bei einem Plus von 0,3 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht liegt somit im Schnitt 0,3 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).

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