Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verarbeitendes Gewerbe im Jahr 2005: - 1,4% Beschäftigte; + 4,6% Umsatz

16.02.2006


Im Jahresdurchschnitt 2005 waren 5,9 Millionen Personen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind dies 87 000 Personen oder 1,4% weniger als im Jahresdurchschnitt 2004. 2005 wurden 9 179 Millionen Arbeitsstunden geleistet; 1,5% weniger als im Vorjahr. Die Lohn- und Gehaltsumme lag mit 226,2 Milliarden Euro nur wenig höher (+ 0,1%) als 2004. Gegenüber 2004 steigerte sich der Gesamtumsatz (ohne Umsatzsteuer) um 4,6% auf 1 488,6 Milliarden Euro. Dabei nahmen der Inlandsumsatz um 3,0% auf 885,0 Milliarden Euro und der Auslandsumsatz um 7,0% auf 603,6 Milliarden Euro zu.


Die Gesamtumsätze wichtiger Branchen entwickelten sich im Jahr 2005 überwiegend positiv. Überdurchschnittliche Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahr wurden vor allem in der Metallerzeugung und - bearbeitung sowie in der Kokerei, Mineralölverarbeitung, Herstellung von Brutstoffen mit 12,8% beziehungsweise 12,1% erwirtschaftet. Leicht überdurchschnittlich nahmen die Umsätze in den folgenden Branchen zu: Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+ 6,9%), Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 5,3%), Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+ 5,3%) sowie Maschinenbau (+ 5,2%). Deutlich unterdurchschnittlich war das Umsatzplus in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren mit 3,3%, im Papier-, Verlags- und Druckgewerbe mit 1,6% und im Ernährungsgewerbe mit 1,4%. In der Herstellung von Büromaschinen, DV-Geräten und - einrichtungen, Elektrotechnik erhöhte sich der Umsatz um 1,0%. Einen starken Umsatzrückgang musste die Tabakverarbeitung mit 10,5% hinnehmen.

Ende Dezember 2005 beschäftigten die Betriebe des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes 5,9 Millionen Personen (- 1,3%). Mit 129,3 Milliarden Euro lag der Gesamtumsatz (ohne Umsatzsteuer) im Dezember 2005 um 6,8% höher als im gleichen Vorjahresmonat.


Ausführliche Ergebnisse über das Verarbeitende Gewerbe bietet die Fachserie 4, Reihe 4.1.1, die unter www.destatis.de/shop, Suchwort "Monatsbericht", kostenlos erhältlich ist.

Weitere Auskünfte gibt: Dr. Vladislav Bajaja, Telefon: (0611) 75-2504, E-Mail: monatsbericht-verarbeitendes-gewerbe@destatis.de

Dr. Vladislav Bajaja | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Gesamtumsatz Gewerbe Jahresdurchschnitt Umsatzsteuer Verarbeitende

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise