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Entspannte Situation auf den Wohnungsmärkten in NRW

18.10.2001


In NRW stabilisiert sich die entspannte Situation auf den Wohnungsmärkten: Die Wohnungsversorgung hat sich weiter verbessert. Eine moderate Entwicklung der Mieten und ein größeres Wohnungsangebot erleichtern die Wohnungssuche.

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Zugleich gab es überraschende Entwicklungen: Die Genehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser sind unerwartet massiv eingebrochen. Insgesamt ist die Bautätigkeit nochmals deutlich abgesackt und eine Trendwende für die Bauwirtschaft ist weiterhin nicht in Sicht.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Wohnungsbauförderungsanstalt NRW (Wfa) in ihrem aktuellen Wohnungsmarktbericht "Info 2001 zur Situation der Wohnungsmärkte".


Rückgang bei Ein- und Zweifamilienhäusern
Trotz positiver Rahmenbedingungen brachen die Genehmigungen im Ein- und Zweifamilienhaussektor um 16 % auf 37.200 ein - eine Entwicklung, die auch in diesem Jahr anhält. Im Geschosswohnungsbau setzte sich die seit fünf Jahren anhaltende Talfahrt auf 33.500 (-14,6 %) weiter fort.

Die bisher schon rückläufige Entwicklung der Bautätigkeit in den alten Bundesländern hat nun auch NRW erreicht: Hier wurden im letzten Jahr insgesamt nur noch 82.200 Wohnungen fertiggestellt (-8 %).

Verbessertes Wohnungsangebot - höhere Leerstände
Dennoch: Die allgemeine Wohnflächenversorgung hat sich weiter verbessert. Die Wohnfläche pro Kopf und die durchschnittliche Wohnungsgröße haben zugenommen.

Das verbesserte Angebot führt auf der anderen Seite zu Überhängen bei den Wohnungsunternehmen. Die Leerstandsquote stieg im vierten Jahr in Folge, bleibt allerdings mit 1,3 % auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Entspannung nicht für alle
Die Nachfrageseite entwickelte sich meist positiv: Die Zahl der wohnungssuchenden Haushalte hat das niedrige Niveau der 80er Jahre erreicht. Bei den Wohngeldempfängern war jedoch eine leichte Zunahme zu beobachten.

Die Mieterbefragung der Wfa ergab deutliche Defizite in der Versorgung einzelner Gruppen: Haushalte mit Kindern und ausländische Haushalte haben sowohl in der Wohnungsversorgung als auch bei der Wohnungssuche erhebliche Probleme im Vergleich zu anderen Gruppen auf dem Wohnungsmarkt.

Experten erwarten Anspannung
Für die Zukunft erwarten die Experten des Wfa-Wohnungsmarktbarometers eine Verschlechterung der Wohnungsmarktlage. Der kontinuierliche und sich zukünftig beschleunigende Rückgang von sozial gebundenen Wohnungen wird zu einer Verringerung preiswerten Wohnraums führen. Haushalte mit niedrigem Einkommen in den Ballungskernen werden zunehmend Probleme bei der Versorgung mit Wohnraum bekommen sein.

Bezug des "Info 2001 zur Situation der Wohnungsmärkte"

Wie entwickeln sich Wohnungsangebot und -nachfrage: Leerstandsprobleme und Bevölkerungszahlen? Welche Trends bestimmen die Wohnungsmärkte in den Städten und auf dem Land? Antworten gibt die Wohnungsbauförderungsanstalt NRW (Wfa) in ihrem aktuellen Wohnungsmarktbericht für Nordrhein-Westfalen: Das "Info 2001 zur Situation der Wohnungsmärkte" analysiert die Entwicklungen, die die Marktlage jetzt und in naher Zukunft prägen. Die Ergebnisse amtlicher Statistiken und eigener Erhebungen der Wfa informieren differenziert über die Wohnungsmarktsituation in Nordrhein-Westfalen.

Das "Info 2001" ist kostenlos erhältlich beim Wfa-InfoCenter (e-Mail: wfa-infocenter@westlb.de; Fax 0211/826-5153).

Bitte beachten Sie auch den neuen Internet-Auftritt der Wfa, unter www.wfa-nrw.de. Hier finden Sie Informationen über die Förderprogramme und den Aufbau der Wohnungsmarktbeobachtung.

ots Originaltext: WestLB Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Ansprechpartner bei Rückfragen
Ulrich Kraus und Michael Wucherpfennig
E-Mail: wfa-infocenter@westlb.de
Tel.: 0211/ 826-7655/6
Fax: 0211/ 826-5153

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Weitere Informationen:
http://www.wfa-nrw.de

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