Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Exporte nach Russland und China weiter im Aufwind

14.10.2001


WIESBADEN – Wie DESTATIS, das Statistische Bundesamt, mitteilt, sind die deutschen Ausfuhren nach Russland im Juli 2001 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 67,1 % auf 1,8 Mrd. DM gestiegen und damit deutlich stärker als die deutschen Gesamtausfuhren, die im Juli 2001 um 11,3 % auf 108,2 Mrd. zugenommen haben. Auch bei den deutschen Exporten nach China (2,1 Mrd. DM) war im Juli 2001 mit einem Plus von 49,6 % ein überdurchschnittlicher Anstieg zu verzeichnen. Bereits in den Vormonaten konnten die Ausfuhren nach Russland und China weit stärker erhöht werden als die Gesamtausfuhren.

In die EU-Länder wurden im Juli 2001 Güter im Wert von 58,2 Mrd. DM exportiert (+ 8,4 % gegenüber Juli 2000), wobei die Ausfuhren in die Länder der Eurozone (45,5 Mrd. DM, + 6,9 %) weniger stark anstiegen als in die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören (12,7 Mrd. DM, + 14,1 %).

Die deutschen Einfuhren nahmen im Juli 2001 um 4,8 % auf 91,1 Mrd. DM zu. Die höchsten Steigerungsraten konnten hier bei den Importen aus China (3,2 Mrd. DM, + 15,1 %) sowie aus den Ländern Mittel- und Osteuropas (11,9 Mrd. DM, + 13,8 %) festgestellt werden. Leicht überdurchschnittlich entwickelten sich auch die Einfuhren aus Russland (2,5 Mrd. DM, + 7,4 %). Bei den Einfuhren aus Japan (3,4 Mrd. DM, - 16,6 %), Frankreich (8,4 Mrd. DM, - 8,5 %) und Großbritannien (5,5 Mrd. DM, - 8,3 %) kam es im Juli dagegen zu deutlichen Rückgängen.

Ein- und Ausfuhr nach Ländern

Tatbestand

Juli
2001

Januar bis

... mehr zu:
»Ausfuhr

Juli
2001

Veränderung gegenüber

Juli
2000

Januar bis


Juli
2000

Mrd. DM

%

Ausfuhr insgesamt

108,2

734,6

+ 11,3

+ 11,4

darunter:

 

 

 

 

EU-Länder

58,2

409,7

+ 8,4

+ 7,9

   Eurozone

45,5

322,2

+ 6,9

+ 8,0

   darunter:

 

 

 

 

      Frankreich

11,8

83,3

+ 6,4

+ 9,1

      Niederlande

6,2

45,6

+ 1,9

+ 5,2

      Italien

8,1

56,4

+ 6,7

+ 9,8

   Nicht Eurozone

12,7

87,5

+ 14,1

+ 7,8

   darunter:

 

 

 

 

      Vereinigtes
      Königreich


9,2


61,1


+ 18,1


+ 9,2

Drittländer

50,0

324,9

+ 14,8

+ 16,0

darunter:

 

 

 

 

   Mittel- und ost-
    europäische Länder


12,2


78,5


+ 22,5


+ 21,3

   USA

12,4

79,1

+ 18,0

+ 16,0

   Japan

2,3

15,1

+ 3,1

+ 5,5

   China

2,1

13,0

+ 49,6

+ 40,1

   Russland

1,8

10,2

+ 67,1

+ 56,7

Einfuhr insgesamt

91,1

640,2

+ 4,8

+ 8,2

darunter:

 

 

 

 

EU-Länder

47,1

335,5

+ 4,9

+ 8,5

   Eurozone

38,5

270,6

+ 6,5

+ 9,5

   darunter:

 

 

 

 

      Frankreich

8,4

60,6

- 8,5

+ 3,5

      Niederlande

7,3

54,0

+ 0,2

+ 3,8

      Italien

6,2

42,0

+ 1,7

+ 1,6

   Nicht Eurozone

8,6

64,8

- 1,7

+ 4,7

   darunter:

 

 

 

 

      Vereinigtes
      Königreich


5,5


43,7


- 8,3


+ 5,4

Drittländer

43,9

304,8

+ 4,7

+ 7,8

darunter:

 

 

 

 

   Mittel- und ost-
    europäische Länder


11,9


79,6


+ 13,8


+ 15,2

   USA

7,4

55,1

+ 2,3

+ 8,7

   Japan

3,4

27,5

- 16,6

- 8,7

   China

3,2

21,0

+ 15,1

+ 11,1

   Russland

2,5

17,2

+ 7,4

+ 14,0

 


Weitere Auskünfte erteilt: Florian Eberth,
Telefon: (0611) 75-2072,
E-Mail:
florian.eberth@destatis.de

Florian Eberth | DESTATIS

Weitere Berichte zu: Ausfuhr

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie