Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unternehmen melden erstmals Daten per eSTATISTIK.core

14.12.2005


Ab sofort können Unternehmen, die an die amtliche Statistik melden, ihre Daten automatisiert aus dem Rechnungswesen gewinnen und sie per Internet an die Statistischen Ämter Deutschlands übermitteln. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, haben erste Unternehmen die für das neue IT-Verfahren eSTATISTIK.core benötigten Statistikmodule erfolgreich in die bestehende Unternehmenssoftware integriert und auf diese Weise Daten an die amtliche Statistik geliefert.


Eines dieser Unternehmen ist die Firma Drahtzug Stein GmbH & Co. KG in Altleiningen, Rheinland-Pfalz. Als führender Hersteller von industriellem Schweißdraht sowie Drahtartikeln für Hausgeräte mit über 500 Mitarbeitern nutzt Drahtzug Stein für seine Personalabrechnung Software der Firma UBM Drecker. Diese hat bereits ein entsprechendes Statistikmodul für die Online-Meldung zur Laufenden Verdiensterhebung über eSTATISTIK.core entwickelt. Die Einbindung beim Kunden erfolgte kostenfrei in Rahmen eines normalen Softwareupdates, zusätzlich musste nur ein Internetzugang eingerichtet werden. Vertreter des Statistischen Bundesamtes und des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz haben sich bei einem Informationsbesuch vor Ort von der erfolgreichen Implementierung und Anwendung von eSTATISTIK.core überzeugt. "Per Knopfdruck" hat Drahtzug Stein die Daten für die Laufende Verdiensterhebung, Berichtsmonat Oktober 2005, an die amtliche Statistik verschickt, Fragebogen müssen nicht mehr "per Hand" ausgefüllt und postalisch versandt werden.

Für das Unternehmen bedeutet das neue Online-Meldeverfahren mittels eSTATISTIK.core eine erhebliche Entlastung und somit einen spürbaren Zeitgewinn. Mit der Entwicklung von eSTATISTIK.core leisten die Statistischen Ämter in Deutschland somit einen wichtigen Beitrag zum Bürokratieabbau. Und auch die amtliche Statistik profitiert: Durch die automatisierte Datengewinnung werden Abschreibefehler ausgeschlossen, die Datenqualität wird verbessert und die Daten können sofort weiter verarbeitet werden.


Mit Hilfe von eSTATISTIK.core können Unternehmen jetzt auch schon Daten für den Monatsbericht im Verarbeitenden Gewerbe an die Statistik liefern. Auch hierfür haben Softwarehersteller bereits geeignete Statistikmodule in ihre jeweiligen Anwendungslösungen integriert. Das Projekt eSTATISTIK.core kommt der Forderung der Unternehmen nach, den Aufwand für die amtliche Statistik zu reduzieren. Nun kommt es auf die Unternehmen an, das neue Verfahren anzunehmen und zu nutzen.

Detaillierte Informationen zu eSTATISTIK.core gibt es unter www.statistik-portal.de, Pfad Online-Erhebungen. Bei technischen Fragen zum IT-Verfahren wenden Sie sich bitte an: eSTATISTIK.core@destatis.de, Telefon: 0611/75-2040.

Weitere Auskünfte gibt:
Jörg Decker,
Telefon: (0611) 75-2442,
E-Mail: joerg.decker@destatis.de

Jörg Decker | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Drahtzug IT-Verfahren Rheinland-Pfalz Statistikmodul Statistisch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

Researchers from the Institute of Organic Chemistry and Biochemistry of the CAS (IOCB Prague), Institute of Physics of the CAS (IP CAS) and Palacký University...

Im Focus: Das VLT der ESO arbeitet erstmals wie ein 16-Meter-Teleskop

Erstes Licht für das ESPRESSO-Instrument mit allen vier Hauptteleskopen

Das ESPRESSO-Instrument am Very Large Telescope der ESO in Chile hat zum ersten Mal das kombinierte Licht aller vier 8,2-Meter-Hauptteleskope nutzbar gemacht....

Im Focus: Neuer Quantenspeicher behält Information über Stunden

Information in einem Quantensystem abzuspeichern ist schwer, sie geht meist rasch verloren. An der TU Wien erzielte man nun ultralange Speicherzeiten mit winzigen Diamanten.

Mit Quantenteilchen kann man Information speichern und manipulieren – das ist die Basis für viele vielversprechende Technologien, vom hochsensiblen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Auf der grünen Welle in die Zukunft des Mobilfunks

16.02.2018 | Veranstaltungen

Smart City: Interdisziplinäre Konferenz zu Solarenergie und Architektur

15.02.2018 | Veranstaltungen

Forschung für fruchtbare Böden / BonaRes-Konferenz 2018 versammelt internationale Bodenforscher

15.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

17.02.2018 | Energie und Elektrotechnik

Stammbaum der Tagfalter erstmalig umfassend neu aufgestellt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Strategien zur Behandlung chronischer Nierenleiden kommen aus der Tierwelt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics