Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

wissen.nutzen. / Statistisches Jahrbuch 2001 erschienen

04.10.2001


"Mit dem neuen Corporate Design wollen wir unser Profil als fachkompetenter, innovativer und aktueller Informationsdienstleister deutlich machen und uns so auf dem deutschen und europäischen Informationsmarkt positionieren." Mit diesen Worten stellte heute der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, das Statistische Jahrbuch 2001 mit der neuen Wort-Bild-Marke des Statistischen Bundesamtes "DESTATIS - wissen.nutzen." der Öffentlichkeit erstmals vor.

DESTATIS steht für "Deutsche amtliche Statistik" und löst den Abakus, die bisherige Wort-Bild-Marke des Statistischen Bundesamtes, ab. Mit dem liegenden "E" in Form eines Säulendiagramms in den Nationalfarben symbolisiert das neue Logo insbesondere den grundlegenden Informationswert der amtlichen Statistik. Die Worte "wissen.nutzen." unterstreichen die Bedeutung statistischer Daten für die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Willensbildung und appellieren gleichzeitig an die Nutzer, aus der Vielzahl statistischer Ergebnisse das für sie relevante Wissen abzurufen.

Das Statistische Jahrbuch 2001 im Gewand des neuen Corporate Design hat im Vergleich zur Vorjahresausgabe die Berichterstattung zu den Themen Wohnen, Pflege, Gesundheit, neue Gesundheitsausgabenrechnung und Sport erweitert.

Das Auslandsjahrbuch zeigt u.a. statistische Indikatoren zu den 13 Ländern, die eine Aufnahme in die Europäische Union anstreben, im Vergleich zu den 15 EU-Mitgliedstaaten.

Nachstehend zwei Informationsbeispiele aus den beiden Bänden des Jahrbuchs 2001.

- Im Dezember 1999 waren in Deutschland 2,02 Mill. Menschen pflegebedürftig, davon 69 % oder 1,38 Mill. Frauen. 740 000 Pflegebedürftige waren älter als 85 Jahre. Nahezu drei Viertel (1,44 Mill.) der Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt, u.a. durch 10 800 ambulante Pflegedienste, die rund 415 000 Pflegebedürftige betreuten. Die Unterbringung und Pflege in einem Pflegeheim kostete in der höchsten Pflegestufe III durchschnittlich rund 4 900 DM im Monat.

- Die Aufnahme der 13 Kandidatenländer in die EU würde die Fläche der EU um rund zwei Drittel vergrößern und die Bevölkerungszahl um etwa 45 % oder rund 170 Mill. Menschen auf 546 Mill. steigen lassen. Gemessen in Kaufkraftstandards lag das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in den Bewerberländern bei 35 % des EU-Durchschnitts. Slowenien (71 %) und Zypern (82 %) bewegten sich bereits auf vergleichbarem Niveau wie die EU-Staaten Griechenland (68 %), Portugal (74 %) und Spanien (81 %).

In der Pressekonferenz stellte Johann Hahlen zudem vorab Eckdaten aus einer neuen, Ende 2001 erscheinenden Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes "Im Blickpunkt: Die Informationsgesellschaft", vor

-Nach Ergebnissen des Mikrozensus waren im Mai 2000 gut 2,3 Mill. oder 6,4 % der 36,6 Mill. Erwerbstätigen im Informations und Kommunikationssektor beschäftigt (+ 14 % gegenüber 1995).

- Die bei weitem höchste Zuwachsrate bei den Beschäftigten gegenüber 1995 verzeichneten Softwarehäuser mit einem Plus von gut 170 000 Personen auf 232 000 Erwerbstätige im Mai 2000 (+ 280 %).

- Im Studienbereich Informatik ist von 1995 bis 2000 die Zahl der jährlichen Hochschulabsolventen von 6 600 auf 5 800, also um 12 %, zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Erstsemester von 8 400 auf 27 200 gestiegen und war damit im Jahr 2000 mehr als dreimal so hoch wie 1995. Im Jahr 2000 haben dreimal so viele Jugendliche (22 400) eine Ausbildung im IT Bereich begonnen wie 1995 (7 600).

In Buchform können das Statistische Jahrbuch 2001 für die Bundesrepublik Deutschland und für das Ausland im Schuber zusammen mit der entsprechenden CD-ROM zum Vorzugspreis von DM 158,- /EUR 80,78 im Buchhandel oder über den Metzler-Poeschel-Verlag bezogen werden.

SFG-Servicecenter Fachverlage GmbH, Postfach 4343, 72774 Reutlingen, Telefon: 07071/935350 oder Fax: 07071/935 35, E-Mail: staba@s-f-g.com, Internet: http://www.s-f-g.com, Bestell-Nr. 1010100-01700, ISBN 3-8246-0639-9.

Einzeln kostet das Statistische Jahrbuch 2001 für die Bundesrepublik Deutschland DM 128,-/ EUR 65,45 (Bestell-Nr. 1010110-01700, ISBN 3-8246-0640-2) und das Statistische Jahrbuch 2001 für das Ausland DM 57,- /EUR 29,14 (Bestell-Nr. 1010120-01700, ISBN 3-8246-0641-0). Das Statistische Jahrbuch 2001 allein auf CD-ROM (Bestell-Nr. 1010130-01700, ISBN 3-8246-0642-9) kostet DM 49,-/ EUR 25,05.

Journalisten erhalten Rezensionsexemplare des Statistischen Jahrbuchs 2001 bei der Pressestelle des Statistischen Bundesamtes (Tel.: 0611/75-3444, E-Mail: presse@destatis.de).

Weitere Auskünfte erteilt: Peter Knoche, Telefon: (0611) 75-2809, E-Mail: Peter.Knoche@destatis.de

Peter Knoche |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise