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Weinmosternte 2005 voraussichtlich bei 9,6 Millionen Hektoliter

10.11.2005

Nach der zweiten vorläufigen Erntevorausschätzung für Weinmost im September werden 2005 auf einer Ertragsrebfläche von 98 900 Hektar in Deutschland voraussichtlich 9,60 Millionen Hektoliter (hl) Weinmost geerntet. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird dies eine gegenüber dem Jahr 2004 (10,15 Millionen Hektoliter) um 5,4% niedrigere Ernte ergeben. Die Erntemenge des sechsjährigen Durchschnitts der Jahre 1999 bis 2004 wird im Jahr 2005 voraussichtlich um 4,0% unterschritten. Ausschlaggebend für diese niedrigere Ernte bei einer um 0,5% gestiegenen Rebfläche ist der geringere durchschnittliche Hektarertrag des Weinmostes in diesem Jahr. Er sinkt nach den vorläufigen Schätzungen der Ernteberichterstatter/-innen gegenüber dem Vorjahr um knapp 6% auf 97,1 Hektoliter/Hektar.

61,7% oder 5,93 Millionen Hektoliter der Weinmosternte werden voraussichtlich auf Weißmost entfallen, 38,3% oder 3,67 Millionen Hektoliter auf Rotmost. Der Anteil von Rotmost nimmt gegenüber dem Vorjahr (39,5%) ab, obwohl die Ertragsrebfläche der roten Sorten um 4,6% auf 36 100 Hektar zunahm. Der Anteil der weißen Sorten wurde dagegen um 1,8% auf 62 800 Hektar verringert. Für Rotmost wird ein durchschnittlicher Hektarertrag von 101,8 Hektoliter/Hektar erwartet, der damit 12,2% unter dem Vorjahresertrag und 9,9% unter dem Sechsjahresdurchschnitt der Jahre 1999 bis 2004 liegt. Beim Weißmost wird ein Hektarertrag von 94,4 Hektoliter/Hektar geschätzt, das sind 1,9% weniger als im Vorjahr und 0,9% weniger als der Sechsjahresdurchschnitt.

Die Qualität der geernteten Weinmoste wird voraussichtlich geringfügig besser sein als im Jahr 2004.

Die ausführlichen Ergebnisse sind im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de als Fachserie 3, Reihe 3.2.1 "Wachstum und Ernte" als kostenloser Download erhältlich.

Weitere Auskünfte gibt: Dr. Isabella Mehlin, Zweigstelle Bonn Telefon: (0611) 75-8613, E-Mail: isabella.mehlin@destatis.de

Dr. Isabella Mehlin | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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