Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Knapp 1 % mehr Fahrgäste bei Bussen und Bahnen im ersten Halbjahr 2001

27.09.2001


Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes nutzten im 1. Halbjahr 2001 in Deutschland 0,8 % mehr Fahrgäste Omnibusse, Straßenbahnen und Eisenbahnen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Im Linienverkehr mit Omnibussen und Straßenbahnen wurden 3 970 Mill. Fahrgäste (+ 0,9 %) befördert, im Reiseverkehr (Gelegenheitsverkehr) mit Omnibussen 37 Mill. Personen (+ 0,2 %). Diese Angaben stammen von den 2 424 größeren inländischen Unternehmen des öffentlichen Straßenpersonenverkehrs, die über mindestens sechs Omnibusse verfügen oder Straßenbahnverkehr betreiben. Die 60 im Eisenbahnpersonenverkehr tätigen Unternehmen beförderten im ersten Halbjahr 2001 982 Mill. Fahrgäste (+ 0,6 %), wobei 914 Mill. Personen (+ 0,9 %) Züge des Nahverkehrs und 68 Mill. (- 3,8 %) Fernverkehrszüge benutzten.

Die Beförderungsleistung, die sich aus der Anzahl der Fahrgäste und den Fahrtweiten errechnet, erhöhte sich im ersten Halbjahr 2001 im Linienverkehr auf der Straße um 0,8 % auf 26,4 Mrd. Personenkilometer (Pkm). Dabei legte ein Fahrgast je Fahrt wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum durchschnittlich 6,7 km zurück. Im Reiseverkehr mit Omnibussen, der überwiegend Fernverkehr ist, lag die Beförderungsleistung mit 11,5 Mrd. Pkm um 1,5 % über dem Vorjahresniveau. Die Reisenden fuhren – einschließlich der Fahrtstrecken im Ausland – im Durchschnitt 309 km weit (+ 2,0 %). Im Eisenbahnnahverkehr betrug die Beförderungsleistung 19,2 Mrd. Pkm (+ 2,4 %), die Fahrgäste fuhren hier durchschnittlich 21,0 km je Fahrt (+ 1,4 %). Im Fernverkehr mit Eisenbahnen lag die Beförderungsleistung mit 17,1 Mrd. Pkm um 1,6 % höher als im Zeitraum Januar bis Juni 2000, die mittlere Fahrtweite auf inländischem Gebiet erhöhte sich um 5,6 % auf 252 km.

Die Unternehmen des Straßenpersonenverkehrs erzielten aus Fahrkartenverkäufen (einschl. Umsatzsteuer) 5,8 Mrd. DM Einnahmen, 2,2 % mehr als im 1. Halbjahr 2000. Im Linienverkehr mit Omnibussen und im Straßenbahnverkehr wurden mit 4,7 Mrd. DM um 1,7 % höhere Einnahmen erzielt. Im Reiseverkehr mit Omnibussen wurden 1,0 Mrd. DM eingenommen (+ 4,8 %). Die Einnahmen im Eisenbahnpersonenverkehr erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2001 um 4,3 % auf 5,2 Mrd. DM (ohne Umsatzsteuer). In den Einnahmen der Eisenbahnunternehmen sind neben den Erlösen aus Fahrkartenverkäufen auch leistungsbezogene Abgeltungszahlungen des Bundes u.a. für die unentgeltliche Beförderung von Schwerbehinderten enthalten.

Öffentlicher Personenverkehr im ersten Halbjahr 2001

 

Verkehrsart

Fahrgäste

Beförderungsleistung

Einnahmen

Mill.

Verän-
derung
zum
Vorjahr
in %

Mill.
Personen-
kilometer

Verän-
derung
zum
Vorjahr
%

Mill. DM

Verän-
derung
zum
Vorjahr
in %

Öffentlicher Personen-
  verkehr auf Straßen
  und Schienen



4 989



0,8



74 271



1,6



X



X

Öffentlicher Straßen-
  personenverkehr


4 007


0,9


37 965


1,0


5 770


2,2

  Linienverkehr

3 970

0,9

26 415

0,8

4 738

1,7

  Gelegenheitsverkehr

37

0,2

11 549

1,5

1 031

4,8

Eisenbahn-
  personenverkehr


982


0,6


36 306


2,0


5 218


4,3

  Nahverkehr

914

0,9

19 210

2,4

.

.

  Fernverkehr

68

- 3,8

17 096

1,6

.

.

 


Weitere Auskünfte erteilt: Birgit Frank-Bosch,
Telefon: (0611) 75-3758,
E-Mail:
strassenpersonenverkehr@statistik-bund.de


Birgit Frank-Bosch | Mitteilung für die Presse

Weitere Berichte zu: Beförderungsleistung Linienverkehr Pkm Reiseverkehr

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie