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Rund 138 300 Euro an Drittmitteln je Universitätsprofessor 2003

21.09.2005


Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen die deutschen Hochschulen im Jahr 2003 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 3,4 Milliarden Euro (+ 4,0% gegenüber 2002) an Drittmitteln ein. Dies waren im Durchschnitt 83 300 Euro je Professorenstelle. Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist je nach Hochschulart, Fächergruppe sowie Lehr- und Forschungsbereich sehr unterschiedlich. So lagen die Drittmitteleinnahmen an den Universitäten bei 138 300 Euro je Stelle (+ 4,7% zum Vorjahr), bei den Fachhochschulen betrugen sie hingegen 11 000 Euro (+ 18,0%).


Besonders erfolgreich beim Einwerben von Drittmitteln an den Universitäten waren im Jahr 2003 wiederum die Professorinnen und Professoren der ingenieurwissenschaftlichen Lehr- und Forschungsbereiche mit Einnahmen von 247 300 Euro (+ 2,5%) je Stelle. An zweiter Stelle folgten die Professorinnen und Professoren im Bereich Humanmedizin mit 239 500 Euro (+ 4,9%). In der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften konnten je Professorenstelle 139 800 Euro (+ 7,3%) eingeworben werden. Vergleichsweise geringere Drittmitteleinnahmen verbuchten die Sprach- und Kulturwissenschaften mit 40 800 Euro je Stelle (+ 9,5%) sowie die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Dort lagen die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen bei 49 000 Euro (+ 5,1%).

Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professorenstelle unter den Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen) erzielten die TH Aachen (380 500 Euro), die Universität Stuttgart (368 400 Euro) sowie die Technische Universität München (279 400 Euro). Drittmittelstärkste Universität der neuen Länder war die TU Bergakademie Freiberg mit 165 200 Euro je Professorenstelle.


Ausführliches Tabellenmaterial der Fachserie "Monetäre Hochschulstatistische Kennzahlen" erhalten Sie kostenlos als Download im Statistik Shop des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/shop.

Weitere Auskünfte gibt:
Wolfgang Göbel,
Telefon: (0611) 75-4148
E-Mail: bildungsausgaben@destatis.de

Wolfgang Göbel | presseportal
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