Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Export von pharmazeutischen Erzeugnissen im Jahr 2000 um 1% zurückgegangen, Importe um 11 % gestiegen

12.09.2001


Vor der am 13. September 2001 in München beginnenden Internationalen Pharmazeutischen Fachmesse teilt das Statistische Bundesamt mit, dass die deutschen Ausfuhren von pharmazeutischen Produkten im Jahr 2000 leicht zurückgegangen sind. Im Vergleich zu 1999 wurden mit 24,7 Mrd. DM 1 % weniger Pharmazeutika exportiert. Die Einfuhr nahm dagegen um 11 % auf 15,5 Mrd. DM zu.

Obwohl die Exporte in die USA im Jahr 2000 um 35 % gesunken sind, waren die USA mit einem Anteil von 14,5 % nach wie vor Spitzenreiter bei der Abnahme deutscher pharmazeutischer Produkte. Auf dem zweiten Platz folgte die Schweiz mit einem Anteil von 13,6 % der deutschen Exporte an Pharmazeutika. Auf dem dritten Platz lag Italien (Exportanteil 6,4 %), gefolgt von Frankreich und Japan mit je 6,1 %. Auf die EU-Länder entfiel ein Exportanteil von 40 %.

Dagegen stammten 62 % der pharmazeutischen Importe aus der EU. Das wichtigste Lieferland waren die USA mit 19,2 %, gefolgt von Frankreich (Importanteil von 12,7 %) und der Schweiz (10 %).

Der Außenhandel Deutschlands mit pharmazeutischen Erzeugnissen
nach ausgewählten Ländern

Handelspartner

2000

1999

Mill. DM

Anteil
in %

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum
in %

Mill. DM

Anteil
in %

Ausfuhr

Insgesamt

24 743

100

- 1,0

24 993

100

darunter:

 

 

 

 

 

  EU-Länder

9 907

40,0

+ 5,1

9 429

37,7

    darunter:

 

 

 

 

 

      Italien

1 590

6,4

+ 11,0

1 432

5,7

      Frankreich

1 511

6,1

+ 13,4

1 332

5,3

  Schweiz

3 356

13,6

+ 5,6

3 177

12,7

  USA

3 576

14,5

- 35,0

5 500

22,0

  Japan

1 513

6,1

+ 19,5

1 266

5,1

Einfuhr

Insgesamt

15 514

100

+ 11,0

13 972

100

darunter:

 

 

 

 

 

  EU Länder

9 618

62,0

+ 7,2

8 972

64,2

     darunter:

 

 

 

 

 

       Frankreich

1 972

12,7

0,0

1 972

14,1

  Schweiz

1 545

10,0

+ 12,4

1 374

9,8

  USA

2 972

19,2

+ 14,1

2 605

18,6

  Israel

672

4,3

+ 94,8

345

2,5


Weitere Auskünfte erteilt: Peter Kohorst,
Telefon: (0611) 75-2469,
E-Mail:
peter.kohorst@statistik-bund.de


Peter Kohorst | Mitteilung für die Presse

Weitere Berichte zu: Import

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten