Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zur IAA: Diesel-Trend zeigt sich in Produktion, Import und Export

06.09.2005


Noch hat in Deutschland die Mehrheit der produzierten, importierten oder exportierten Autos einen Benzinmotor, doch der Diesel holt auf. Seit 2003, dem Jahr der letzten Internationalen Automobil- Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main, hat sich das Verhältnis von Benziner- zu Diesel-Pkw in Produktion, Im- und Export deutlich zugunsten des Diesels verändert. Wie das Statistische Bundesamt zur IAA (15. - 22.9.2005) mitteilt, wurden in Deutschland im Jahr 2004 3,3 Millionen Pkw mit Benzinmotoren (mit über einem Liter Hubraum) hergestellt, 2,8% weniger als 2003. Dagegen waren es fast 2,5 Millionen Pkw mit Dieselmotoren (über 1,5 Litern Hubraum), 12,0% mehr als 2003.

... mehr zu:
»Diesel-Pkw »Dieselmotor »Hubraum »IAA »PKW

Diese Entwicklung setzte sich im ersten Quartal 2005 fort: 680 000 Diesel-Pkw wurden von Januar bis März in Deutschland produziert, im Vergleichszeitraum 2004 waren es weniger als 630 000 gewesen. Damit erhöhte sich der Anteil der Diesel-Pkw an der Produktion der Personenkraftwagen insgesamt von rund 39% im Jahr 2003 auf 43,1% im Jahr 2004; im ersten Quartal 2005 liegt er nun bei 46,7%.

Steigende Diesel-Anteile zeigen sich auch im Außenhandel mit Neuwagen, allerdings mit einer Delle im Diesel-Export: Fast eine Million neue Pkw (Wert: 18,5 Milliarden Euro) wurden im ersten Quartal 2005 von Deutschland aus exportiert, 42% davon mit Dieselmotor. 2004 hatte der Diesel-Anteil an allen exportierten Pkw sogar 44% betragen, im Jahr 2003 nur knapp 39%.


Von den 400 000 im ersten Quartal 2005 importierten Neuwagen hatten fast 36% einen Dieselmotor. 2004 hatten die Diesel-Pkw einen Importanteil von knapp 35% und im Jahr 2003 von knapp 30%.

Die meisten der im ersten Quartal 2005 aus Deutschland exportierten Pkw hatten Benzinmotoren mit einem Hubraum von 1,5 bis 3 Litern (380 000 Stück im Wert von 6,6 Milliarden Euro). 340 000 exportierte Pkw hatten Dieselmotoren mit einem Hubraum von 1,5 bis 2,5 Litern (Wert: 5,5 Milliarden Euro).

Bei Importwagen blieb wie in den Vorjahren auch im ersten Quartal 2005 die Hubraumklasse zwischen 1,5 und 2,5 Litern am beliebtesten. Fast 80% der importierten Diesel-Pkw lagen in diesem Marktsegment. Von den Benziner-Pkw hatte die Hälfte einen Hubraum zwischen 1,5 und 3 Litern, über 40% einen Hubraum von 1 bis 1,5 Litern.

Weitere Auskünfte geben:

Zur Produktion: Helga Limbert, Telefon: (0611) 75-2184, E-Mail: helga.limbert@destatis.de
Zum Außenhandel: Dirk Mohr, Telefon: (0611) 75-2475, E-Mail: info-aussenhandel@destatis.de

Helga Limbert | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Diesel-Pkw Dieselmotor Hubraum IAA PKW

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie