Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BAföG 2000: 349 000 geförderte Studierende in Deutschland

26.07.2001


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten im Jahr 2000 in Deutschland knapp 560 000 Personen (210 000 Schüler und Schülerinnen sowie 349 000 Studierende) Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Dies waren 17 000 oder 3 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der geförderten Studierenden stieg um rund 10 000 (+ 3 %), die der geförderten Schüler und Schülerinnen um 7 000 (+ 4 %).

Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht über ein volles Jahr. Im Durchschnitt wurden 359 000 Personen (127 000 Schüler und Schülerinnen, 232 000 Studierende) je Monat gefördert (+ 3 %). In den Angaben nicht enthalten sind knapp 7 000 Studierende, die Ausbildungsförderung als verzinsliches Bankdarlehen bekommen.

Im früheren Bundesgebiet stieg die Zahl der BAföG-Empfänger auf 395 000 (Studierende sowie Schüler und Schülerinnen jeweils + 2 %). Damit ist erstmals seit 1992 die Zahl der geförderten Studierenden wieder gestiegen. In den neuen Ländern und Berlin-Ost wurden mit 164 000 Personen fast 12 000 oder knapp 8 % mehr gefördert (Studierende: + 9 %, Schüler und Schülerinnen: + 7 %).

Die Ausgaben des Bundes und der Länder nach dem BAföG betrugen im Jahre 2000 2 493 Mill. DM, 92 Mill. mehr als im Vorjahr (+ 4 %). Für die Schülerförderung wurden 720 Mill. DM (+ 22 Mill. DM) und für die Studierendenförderung 1 774 Mill. DM (+ 70 Mill. DM) bereitgestellt. Im Durchschnitt erhielt ein geförderter Schüler 471 DM (früheres Bundesgebiet: 500 DM, neue Länder und Berlin-Ost: 430 DM) und ein geförderter Studierender 637 DM (früheres Bundesgebiet: 655 DM, neue Länder und Berlin-Ost: 581 DM) monatlich. Dies bedeutet für Schüler und Schülerinnen in den neuen Ländern eine Steigerung des durchschnittlichen Förderungsbetrages je Person und Monat um 5 DM, für Studierende eine Zunahme um 17 DM. Für Schüler und Schülerinnen im früheren Bundesgebiet ergab sich ein Rückgang des durchschnittlichen Förderungsbetrages je Person und Monat um 8 DM, für Studierende ein Anstieg um 7 DM.

Der Anstieg der Gefördertenzahlen dürfte insbesondere auf die Erhöhung der Freibeträge durch das zwanzigste BAföG-Änderungsgesetz zurückzuführen sein. Die Auswirkungen der am 01. April dieses Jahres in Kraft getretenen grundlegenden BAföG-Reform konnten sich in der jetzt vorgelegten Statistik noch nicht niederschlagen.


Weitere Auskünfte erteilt: Udo Kleinegees,
Telefon: (0611) 75-2857,
E-Mail: bildungsstatistik@statistik-bund.de


Udo Kleinegees | Mitteilung für die Presse

Weitere Berichte zu: BAföG Bundesgebiet Förderungsbetrages

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie