Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Information und Kommunikation in aktuellen Zahlen

05.10.2004


Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind außer in Wirtschaft und Wissenschaft längst in jeden privaten Haushalt eingezogen und bestimmen unseren Alltag. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verbringen bereits Schüler ab 10 Jahren pro Woche zu Hause gut 5,5 Stunden vor dem PC. Selbst in der Altersklasse der über 65-jährigen nutzen etwa 5% der Bürger den PC bzw. das Internet, sei es für Online-Käufe oder Online-Banking oder das Suchen nach Informationen.


Auch die seit 1995 steigende Zahl der an Hochschulen in verschiedenen Informatik-Fachbereichen eingeschriebenen Studierenden – im Wintersemester 2003/2004 waren es rund 132 000 – zeigt das unge­brochene Interesse an den neuen Technologien. 1997 standen rund 7 900 Menschen im Ausbildungsverhältnis zu einem Lehrberuf, der sich dem IKT-Sektor zurechnen lässt, 2003 waren es 70 600, also etwa neunmal so viele.

Als Ergänzung zu den in Deutschland ausgebildeten Erwerbstätigen warb die Bundes­republik ab dem Jahr 2000 mit der damals eingeführten „Green-Card“, einer besonderen Arbeitserlaubnis, um ausländische IT-Fachkräfte. Die entsprechende Verordnung läuft zum Jahresende 2004 aus. Bis einschließlich August 2004 waren 17 177 „Green Cards“ vergeben, darunter standen 12 406 für längerfristige Arbeitsverhältnisse, der Rest für eine kurzfristige Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis bis zu drei Monaten, die gegebenen­falls in eine längerfristige Erlaubnis umgewandelt werden kann. Mit einem Viertel der Green-Card-Inhaber stellen indische Staatsbürger die größte Gruppe unter den Green-Card-Arbeitskräften, jeweils zwischen 900 und 500 Fachleute kommen aus Rumänien, Russland, Polen und China.


Das Aufstreben der Informations- und Kommunikationstechnik lässt sich auch an der Zunahme von Unternehmen der Softwareherstellung (Entwicklung, Programmierung und Verarbeitung) ablesen. Im Jahr 2002 gab es rund 25 800 solcher Unternehmen, gut dreimal mehr als 1995 (8 000).

Daten rund um das Thema Informations- und Kommunikationstechnik enthält die neue Veröffentlichung „IKT in Deutschland, Informations- und Kommunikationstechnologien 1995–2003“ (ISBN 3-8246-0708-5). Sie ist zum Preis von 16,80 Euro sowohl im Buchhandel erhältlich als auch im Internet-Shop des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de/shop).

Weitere Auskünfte: Dr. Susanne Schnorr-Bäcker, Tel. 0611-75-2082, E-Mail: susanne.schnorr-baecker@destatis.de

Dr. Susanne Schnorr-Bäcker | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie