Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Statistik-Homepage zum EU-Beitritt

21.04.2004


Anlässlich des Beitritts zehn neuer Mitgliedstaaten zur EU am 1. Mai 2004 bietet der Eurostat Data Shop des Statistischen Bundesamtes eine neue Homepage an, die über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen der zehn Beitrittsländer im Vergleich zu Deutschland und zur EU informiert.


Nachstehend einige Eckwerte zu den neuen EU-Mitgliedern aus den Bereichen Bevölkerung, Wirtschaft und Arbeitsmarkt:

Mit der Erweiterung wächst die Bevölkerung der EU um 19,6% auf insgesamt 453,2 Mill. Bürger. Von den insgesamt 74,2 Mill. neuen Unions-Bürgern lebt jeder zweite in Polen. - Sieben von zehn beitretenden Ländern haben eine noch niedrigere Geburtenrate als das geburtenschwache Deutschland (1,31 Geburten pro Frau). - Das Bruttoinlandsprodukt stieg in den beitretenden Ländern im Jahr 2003 um 3,2% gegenüber dem Vorjahr an; die Wirtschaftsleistung war in Deutschland im selben Zeitraum mit - 0,1% leicht rückläufig. - Estland ist - neben Luxemburg - das einzige Land in der neuen EU der 25 Mitgliedstaaten mit einem positiven öffentlichen Finanzierungssaldo (+ 2,6%). - Die Erwerbsquote im Beitrittsraum liegt mit 55,9% unter dem Wert von Deutschland (65,3%). - Zypern, die Tschechische Republik, Malta, Ungarn und Slowenien haben eine niedrigere Arbeitslosenquote als Deutschland (9,3%). - In Slowenien nutzen bereits 38% der Einwohner das Internet.


Kernstück der Homepage sind Tabellen mit je 30 ausgewählten Indikatoren aus der europäischen amtlichen Statistik, die für jedes beitretende Land im Zeitvergleich, - für jedes beitretende Land im Vergleich zu Deutschland, zur EU (EU15, EU25) und zum Beitrittsraum insgesamt sowie - im thematischen Vergleich der Länder untereinander zusammengestellt sind.

Weiterhin enthält die Homepage mehr als 80 statistische Veröffentlichungen zu den beitretenden Ländern, die kostenfrei heruntergeladen werden können. Links führen darüber hinaus beispielsweise zu den Statistischen Ämtern der beitretenden Länder oder zu der Europawahl 2004 - Veröffentlichungen des Bundeswahlleiters.

Mit dem neuen Faltblatt " Europäische Union 2004" wird erstmals über die 25 Mitgliedstaaten informiert; es kann ebenfalls im Internet abgerufen werden. Das Faltblatt enthält auch Daten über die Beitrittskandidaten Rumänien und Bulgarien sowie zur Türkei.

Detaillierte Daten (über 300 Millionen) zur EU und den einzelnen Mitgliedstaaten, zur Eurozone sowie zu wichtigen Partnerländern der EU können beim Eurostat Data Shop Berlin angefordert werden, der vom Statistischen Bundesamt seit über sechs Jahren in Kooperation mit dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) geführt wird.

Weitere Auskünfte erteilt: Brigitte König, Tel: (01888) 644-9427, E-mail: datashop@destatis.de

Brigitte König | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de
http://www.eu-datashop.de/beitritt

Weitere Berichte zu: Data Eurostat Mitgliedstaat Veröffentlichung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie biologische Vielfalt das Ohr fit macht

Göttinger Hörforschung mit neuen Erkenntnissen: Das Ohr setzt Synapsen mit verschiedenen Eigenschaften ein, um unterschiedlich lauten Schall zu verarbeiten. Forschungsergebnisse veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“

Der menschliche Hörsinn verarbeitet einen immensen Bereich an Lautstärken. Wie schafft es das Ohr, etwa über eine Million Schalldruck-Variationen zu...

Im Focus: Ultrakompakter Photodetektor

Der Datenverkehr wächst weltweit. Glasfaserkabel transportieren die Informationen mit Lichtgeschwindigkeit über weite Entfernungen. An ihrem Ziel müssen die optischen Signale jedoch in elektrische Signale gewandelt werden, um im Computer verarbeitet zu werden. Forscher am KIT haben einen neuartigen Photodetektor entwickelt, dessen geringer Platzbedarf neue Maßstäbe setzt: Das Bauteil weist eine Grundfläche von weniger als einem Millionstel Quadratmillimeter auf, ohne die Datenübertragungsrate zu beeinträchtigen, wie sie im Fachmagazin Optica nun berichten. (DOI: 10.1364/OPTICA.3.000741)

Die neuentwickelten Photodetektoren, die weltweit kleinsten Photodetektoren für die optische Datenübertragung, eröffnen die Möglichkeit, durch integrierte...

Im Focus: Self-assembling nano inks form conductive and transparent grids during imprint

Transparent electronics devices are present in today’s thin film displays, solar cells, and touchscreens. The future will bring flexible versions of such devices. Their production requires printable materials that are transparent and remain highly conductive even when deformed. Researchers at INM – Leibniz Institute for New Materials have combined a new self-assembling nano ink with an imprint process to create flexible conductive grids with a resolution below one micrometer.

To print the grids, an ink of gold nanowires is applied to a substrate. A structured stamp is pressed on the substrate and forces the ink into a pattern. “The...

Im Focus: Neues Forschungsnetzwerk für Mikrobiomforschung

Mikroben und Viren haben weitreichenden Einfluss auf die Gesundheit von Mensch und Tier. Die neu gegründete "Austrian Microbiome Initiative" (AMICI) fördert die nationale Mikrobiomforschung und vernetzt MedizinerInnen und ForscherInnen verschiedenster Fachrichtungen zur Nutzung von Synergien.

Bakterien, Archaeen, Pilze, Viren – Milliarden von Mikroorganismen leben in Symbiose in und auf Menschen und Tieren. Diese mikroskopisch kleinen Lebewesen...

Im Focus: The Glowing Brain

A new Fraunhofer MEVIS method conveys medical interrelationships quickly and intuitively with innovative visualization technology

On the monitor, a brain spins slowly and can be examined from every angle. Suddenly, some sections start glowing, first on the side and then the entire back of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Fachkongress zu additiven Fertigungsverfahren am 14. und 15. September in Aachen

28.07.2016 | Veranstaltungen

Rheumatologen tagen in Frankfurt: Mehr Forschung für Rheuma gefordert

28.07.2016 | Veranstaltungen

10. Internationales Hodgkin-Symposium in Köln

28.07.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Pilot-Fertigung für thermoelektrische Module

28.07.2016 | Energie und Elektrotechnik

Flexible Kontrolle über erlernte Lautäußerungen bei Orang-Utans

28.07.2016 | Biowissenschaften Chemie

Im menschlichen Körper schlummert ein potenzieller Lebensretter

28.07.2016 | Biowissenschaften Chemie