Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Höchste Sozialhilfequote erstmals in Kassel

16.12.2003


Die Menschen in Großstädten beanspruchen nach wie vor häufiger Sozialhilfe als die in den kleineren Städten Deutschlands. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes betrug die durchschnittliche Sozialhilfequote (Anteil der Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen an der Bevölkerung in Prozent) in 76 ausgewählten Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern zum Jahresende 2002 – wie bereits im Vorjahr – rund 5,5%. Die Quote lag damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 3,3% (bei insgesamt 2,76 Millionen Hilfeempfängern).



Die höchste Empfängerquote war Ende 2002 erstmals in Kassel (10,1%) festzustellen, gefolgt von Bremerhaven (10,0%), das zwischen 1997 und 2001 stets die höchste Quote aufwies. In beiden Städten haben sich die Sozialhilfequoten seit 1997 rückläufig entwickelt; jedoch war der Rückgang in Bremerhaven (– 3,8 Prozentpunkte) stärker als in Kassel (– 1,5 Prozentpunkte). Die niedrigsten Quoten wurden – wie bereits im Vorjahr – in Erlangen (2,0%) sowie Gera und Jena (jeweils 2,2%) ermittelt.



Neun der zehn Städte, die bereits 1997 die höchsten Sozialhilfequoten hatten, gehörten auch Ende 2002 zu dieser Gruppe; lediglich Schwerin ist an Stelle Hamburgs neu vertreten. Hingegen zählten nur fünf von zehn Städten, die 1997 die niedrigsten Quoten aufwiesen, auch Ende 2002 zu den Städten mit der niedrigsten Sozialhilfequote. 2002 waren drei ostdeutsche Städte unter diesen zehn Städten, 1997 waren es noch sieben.

Dies geht aus der gemeinsamen Veröffentlichung "Sozialhilfe im Städtevergleich – Ein Vergleich 76 deutscher Großstädte" der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder hervor, die kostenlos online im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes erhältlich ist. Die Publikation enthält ferner für die zehn Großstädte mit der jeweils höchsten und der niedrigsten Sozialhilfequote eine Schätzung der Zahl der Sozialhilfeempfänger, die nicht erwerbstätig, aber grundsätzlich erwerbsfähig sind.

Weitere Auskünfte erteilt: Sascha Krieger, Tel: 01888-644–8159, E-Mail: sozialhilfe@destatis.de

Sascha Krieger | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Großstadt Prozentpunkt Sozialhilfequote

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau