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Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte

21.11.2003


Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Oktober 2003 um 1,7% höher als im Oktober 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, blieb der Index im Oktober 2003 gegenüber dem Vormonat unverändert.

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Gleichzeitig mit den Zahlen für Oktober 2003 legt das Statistische Bundesamt die Ergebnisse der Neuberechnung des Erzeugerpreisindex auf der Indexbasis 2000 = 100 vor. Auf der Grundlage der Strukturen des gewerblichen Inlandsabsatzes im neuen Basisjahr 2000 wurden alle Indizes ab Januar 2000 neu berechnet. Daraus ergeben sich für das Jahr 2003 – im Vergleich mit der bisherigen Indexbasis 1995=100 – folgende Veränderungen der Jahresteuerungsraten:

Basis-Jahr

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

1995 (alt)

+ 1,6%

+ 1,9%

+ 1,7%

+ 1,6%

+ 1,3%

+ 1,3%

+ 1,9%

+ 2,1%

+ 1,9%

2000 (neu)

+ 1,5%

+ 1,9%

+ 1,7%

+ 1,7%

+ 1,4%

+ 1,4%

+ 1,9%

+ 2,0%

+ 2,0%



Wie schon in den vergangenen Monaten beeinflusste auch im Oktober 2003 die Preisentwicklung bei elektrischem Strom (+ 8,7% gegenüber Oktober 2002) und bei Erdgas (+ 15,5%) das allgemeine Preisklima besonders stark. Bei anderen Energieträgern waren gegenüber dem Vorjahr geringere Preiserhöhungen (Kohle + 4,2%, Kraftstoffe + 0,9%, Fernwärme + 1,5%) oder Preisrückgänge (leichtes Heizöl – 5,4%, schweres Heizöl – 13,6%, Flüssiggas – 7,9%) zu verzeichnen. Ohne Energie wäre der Index der Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Überdurchschnittliche Preiserhöhungen im Jahresvergleich gab es im Oktober 2003 bei folgenden Gütern:

Nichtmetallische Sekundärrohstoffe (+ 14,1%), Tabakerzeugnisse (+ 7,7%), Düngemittel und Stickstoffverbindungen (+ 5,9%), Roheisen und Stahl (+ 5,2) sowie Tee (+ 5,1%).

Billiger als vor Jahresfrist waren im Oktober 2003 unter anderem:

Zement (– 12,8%), Flachglas (– 12,0%), Datenverarbeitungsgeräte und -einrichtungen (– 8,3%), Frischbeton (– 8,0%), Speiseeis (– 7,3%), Chemiefasern (– 7,0%), Wellpapier oder -pappe (– 6,7%), Zeitungsdruckpapier (– 6,5%) sowie Polyethylen (– 6,2%).

Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte
(Inlandsabsatz) – Deutschland

Jahr / Monat

2000 = 100

Veränderung
gegenüber
Vorjahreszeitraum

Veränderung
gegenüber

Weitere Auskünfte erteilt: Klaus Pötzsch, Tel. 0611-75-2444, E-Mail: erzeugerpreise@destatis.de

Klaus Pötzsch | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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