Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Drittes Quartal 2003: 1,2% weniger Erwerbstätige als ein Jahr zuvor

11.11.2003


Im dritten Quartal 2003 hatten nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes durchschnittlich rund 38,3 Mill. Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept). Das waren 479 000 Personen (– 1,2%) weniger als ein Jahr zuvor, nach – 489 000 Personen (– 1,3%) im zweiten Quartal und – 564 000 Personen (– 1,5%) im ersten Quartal 2003. Damit haben sich die im Vorjahresvergleich zu beobachtenden Beschäftigungsverluste im dritten Quartal 2003 weiter verlangsamt.

... mehr zu:
»Erwerbstätigkeit

Dementsprechend fiel der im dritten Quartal eines Jahres saisonal übliche Anstieg der Erwerbstätigkeit in diesem Jahr im Vergleich zum zweiten Quartal 2003 mit einer Zunahme um 41 000 Personen etwas stärker aus als im Jahr zuvor (drittes Quartal 2002 gegenüber zweitem Quartal 2002: + 31 000 Personen).

Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der jahreszeitlich bedingten Schwankungen, waren im dritten Quartal 2003 in Deutschland 101 000 Personen (– 0,3%) weniger erwerbstätig als ein Quartal zuvor. Zum saisonbereinigten Rückgang der Erwerbstätigkeit haben auch die in diesem Jahr späten Sommerferien, die vollständig in das dritte Quartal fielen, beigetragen.


In den hier dargestellten Entwicklungen sind bereits die neuesten Daten aus der Statistik der Bundesanstalt für Arbeit über die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und zur geringfügigen Beschäftigung in erster Erwerbstätigkeit nach der gesetzlichen Neuregelung zum 1. April 2003 (sog. Mini–Jobs) berücksichtigt. Ausführlichere Ergebnisse über die Entwicklung der Erwerbstätigkeit im dritten Quartal 2003 nach Wirtschaftsbereichen und über die geleisteten Arbeitsstunden werden am 18. November 2003 veröffentlicht.

Nach dem derzeitigen Rechenstand ergeben sich für die letzten sieben Quartale folgende Ergebnisse:

Jahr/Vierteljahr

Personen

Veränderung gegenüber
dem Vorjahr/
Vorjahresquartal

1 000

%

Jahresdurchschnitt

1999

38071

455

1,2

2000

38748

677

1,8

2001

38911

163

0,4

2002

38671

– 240

– 0,6

Vierteljahresdurchschnitt

2002

1.Vj

38396

– 82

– 0,2

2.Vj

38724

– 181

– 0,5

3.Vj

38755

– 284

– 0,7

4.Vj

38797

– 437

– 1,1

2003

1.Vj

37832

– 564

– 1,5

2.Vj

38235

– 489

– 1,3

3.Vj

38276

– 479

– 1,2


Saisonbereinigte Werte 2)

Vierteljahr

Personen

Veränderung
gegenüber
Vorquartal

1 000

%

Vierteljahresdurchschnitt

2002

1.Vj

38862

– 16

– 0,0

2.Vj

38753

– 109

– 0,3

3.Vj

38618

– 135

– 0,3

4.Vj

38446

– 172

– 0,4

2003

1.Vj

38297

– 149

– 0,4

2.Vj

38250

– 47

– 0,1

3.Vj

38149

– 101

– 0,3

1) Ab 1. Vierteljahr 2003 neu berechnet.
2) Census-Verfahren.


Weitere Auskünfte erteilt: Sigrid Fritsch, Tel. 0611-75-2054, E-Mail: vgr-erwerbstaetige@destatis.de

Sigrid Fritsch | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Erwerbstätigkeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik