Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Über 11 Mill. Tonnen Verpackungsabfälle getrennt eingesammelt

03.06.2003


Wie das Statistische Bundesamt zum Tag der Umwelt am 5. Juni mitteilt, wurden in Deutschland im Jahr 2001 rund 11,1 Mill. Tonnen Verpackungsabfälle, bestehend aus Verkaufsverpackungen sowie Transport- und Umverpackungen getrennt eingesammelt. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 1,8% weniger eingesammelte Verpackungen.



Mit fast 6,6 Mill. Tonnen Abfällen entfielen 59% auf die bei privaten Endverbrauchern eingesammelten Verkaufsverpackungen. Pro Einwohner wurden durchschnittlich 80 kg Verpackungen im Jahr 2001 gesammelt, das waren ca. 1,5 kg pro Woche. Die Menge der eingesammelten Verkaufsverpackungen sank vor allem im Bereich der Getrenntsammlung von Glas um ca. 219 000 Tonnen (– 9%). Ursache für den Rückgang ist insbesondere ein zunehmender Wechsel von den schweren Glasverpackungen hin zu leichten Kunststoffverpackungen. Die größten Anteile der 6,6 Mill. Tonnen Verkaufsverpackungen bildeten die Leichtstofffraktionen zum Beispiel aus dem gelben System mit 2,3 Mill. Tonnen, die eingesammelten Mengen an farblich getrennten Glasverpackungen mit 2,2 Mill. Tonnen und Papier, Pappe und Kartonagen mit 1,6 Mill. Tonnen. Die übrigen Fraktionen (gemischtes Glas, Metalle, Kunststoffe und Verbunde) erreichten zusammen eine Menge von 425 000 Tonnen. Mit etwa 5,2 Mill. Tonnen wurde der Großteil (rund 80%) der Verkaufsverpackungen an Sortieranlagen weitergereicht. Lediglich 21%, das waren rund 1,4 Mill. Tonnen, wurden unmittelbar an Verwerterbetriebe abgegeben.



Von den 4,5 Mill. Tonnen an eingesammelten Transport- und Umverpackungen aus Gewerbe und Industrie waren 3,1 Mill. Tonnen oder 68,6% Papier, Pappe und Kartonagen. Die verbleibenden Mengen bestanden neben anderen vermischten Materialen zum größten Teil aus Holz mit 422 000 Tonnen und Kunststoffen mit 236 000 Tonnen. Im Gegensatz zu den Verkaufsverpackungen war bei Transport- und Umverpackungen ein leichter Mengenzuwachs zu verzeichnen. 2001 wurden fast 70 000 Tonnen mehr (+ 2%) eingesammelt als im Jahr 2000. Knapp die Hälfte dieser Verpackungen (2,1 Mill. Tonnen) musste vor einer Verwertung noch weiter sortiert werden.

Weitere Auskünfte erteilt:
Hermann Knichel
Telefon: 01888 - 644–8219
E-Mail: hermann.knichel@destatis.de

Hermann Knichel | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Umverpackung Verkaufsverpackung Verpackung Verpackungsabfall

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie