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Jeder zweite Gestorbene erlag im Jahr 2001 einer Kreislauferkrankung

13.01.2003


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben im Jahr 2001 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen der Todesursachenstatistik insgesamt 828 500 Personen (383 900 Männer und 444 600 Frauen); dies waren 10 300 Sterbefälle oder 1,2% weniger als im Vorjahr.

Bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (160 200 Männer und 231 100 Frauen) wurde der Tod durch eine Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst. Infolge von Kreislauferkrankungen starben insbesondere ältere Menschen, ca. 90% der Verstorbenen waren über 65 Jahre alt. Frauen starben häufiger an Kreislauferkrankungen, weil sie im Durchschnitt älter werden als Männer. Von den 71 000 Personen, die infolge eines Herzinfarkts verstarben, waren hingegen 55% Männer und 45% Frauen.

Ein Viertel der im Jahr 2001 Verstorbenen erlag einem Krebsleiden (108 400 Männer und 99 300 Frauen). Bei den Männern hatten bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane (34 600 Verstorbene) und der Atmungsorgane (30 200 Verstorbene) die größte Bedeutung. Bei den verstorbenen Frauen dominierten bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane und der Brustdrüse mit 34 100 bzw. 17 500 Sterbefällen.

An nichtnatürlichen Todesursachen (Verletzungen und Vergiftungen) starben im Jahr 2001 34 300 Personen (21 600 Männer und 12 700 Frauen). Von den 11 000 Personen, die 2001 freiwillig aus dem Leben schieden, waren 74% Männer und 26% Frauen.

Stefan Rübenach | destatis.de
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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