Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Großhandelsumsatz im Juli 2002: 0,1 % gegenüber Juli 2001

30.08.2002


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, setzte der Großhandel in Deutschland im Juli 2002 nominal (in jeweiligen Preisen) 0,1 % weniger und real (in konstanten Preisen) 0,7 % mehr als im Juli 2001 um. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde nominal 2,0 % und real 1,7 % mehr als im Juni 2002 abgesetzt. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2002 wurde nominal 5,0 % und real 4,2 % weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.

Im Juli 2002 erzielten der Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern (nominal + 5,8 %, real + 6,5 %) und der Großhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren (nominal + 2,8 %, real + 3,6 %) einen nominalen und realen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat . Lediglich ein knappes reales Umsatzplus (+ 0,3 %) verbuchte der Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör, nominal wurde genauso viel (+/– 0,0 %) wie im Juli 2001 abgesetzt. Die beiden anderen Branchen des Großhandels verbuchten nominal und real niedrigere Umsätze als im Juli 2001: Der Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren, Altmaterial und Reststoffen (nominal – 3,8 %, real – 3,2 %) und der Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren (nominal – 5,3 %, real – 1,4 %).

In den einzelnen Branchen des Großhandels ergaben sich folgende Umsatzveränderungen - die Branchen sind nach absteigendem Umsatzgewicht dargestellt:

 

Großhandelsumsatz
Veränderung gegenüber dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum in %

Großhandel

Nominal

Real

Juli 2002

Insgesamt

– 0,1

0,7

darunter mit:

 

 

   Rohstoffen, Halbwaren,
     Altmaterial und Reststoffen


– 3,8


– 3,2

   Nahrungsmitteln, Getränken
     und Tabakwaren


2,8


3,6

   Gebrauchs- und Verbrauchs-
     gütern


5,8


6,5

   Maschinen, Ausrüstungen
     und Zubehör


+/– 0,0


0,3

   Landwirtschaftlichen Grund-
     stoffen und lebenden Tieren


– 5,3


– 1,4

Januar bis Juli 2002

Insgesamt

– 5,0

– 4,2

darunter mit:

 

 

   Rohstoffen, Halbwaren,
     Altmaterial und Reststoffen


– 8,6


– 6,8

   Nahrungsmitteln, Getränken
     und Tabakwaren


– 1,0


– 1,6

   Gebrauchs- und Verbrauchs-
     gütern


– 2,8


– 2,2

   Maschinen, Ausrüstungen
     und Zubehör


– 6,8


– 6,4

   Landwirtschaftlichen Grund-
     stoffen und lebenden Tieren


– 3,0


– 0,5

 

 

 

 

 

Großhandelsumsatz1)

Jahr
Monat

In jeweiligen Preisen
(nominal)

In Preisen von 1995
(real)

1995 = 100

Verände-
rung

1995 = 100

Verände-
rung

Jahresdurchschnitt sowie Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

1997

 

100,9

3,1

99,5

1,2

1998

 

101,5

0,6

102,6

3,1

1999

 

101,6

0,1

103,0

0,4

2000

 

109,3

7,5

105,8

2,7

2001

 

106,7

– 2,4

101,8

– 3,8

Ursprungszahlen
sowie Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat in %

2001

 

 

Juli

106,1

2,8

100,2

0,3

August

108,8

– 1,8

103,0

– 3,4

September

105,7

– 8,6

100,6

– 8,5

Oktober

113,5

– 4,5

109,1

– 3,1

November

110,1

– 10,3

107,5

– 8,3

Dezember

96,7

– 12,3

94,3

– 10,7

2002

 

 

 

Januar

94,5

– 6,1

91,3

– 5,7

Februar

92,2

– 5,5

88,6

– 4,7

März

105,4

– 7,9

100,4

– 8,0

April

106,8

0,4

101,2

1,1

Mai

102,9

– 10,1

98,0

– 8,6

Juni

100,7

– 5,2

96,8

– 3,4

Juli

106,0

– 0,1

100,9

0,7

Saison- und kalenderbereinigte Zahlen
sowie Veränderung gegenüber dem Vormonat in %

2001

 

 

Juli

108,5

– 0,3

103,0

– 0,3

August

108,0

– 0,5

102,7

– 0,1

September

104,5

– 3,2

99,9

– 2,7

Oktober

104,3

– 0,2

100,5

0,7

November

102,2

– 2,0

98,9

– 1,6

Dezember

102,0

– 0,2

98,4

– 0,6

2002

 

Januar

104,9

2,8

100,3

2,0

Februar

104,2

– 0,6

99,9

– 0,4

März

104,3

0,1

99,4

– 0,5

April

104,9

0,6

100,3

1,0

Mai

102,2

– 2,6

98,6

– 1,7

Juni

102,1

– 0,1

98,3

– 0,4

Juli

104,2

2,0

99,9

1,7

1)  Vorläufige Ergebnisse.

Ergebnisse zum Großhandelsumsatz in tiefer Wirtschaftsgliederung sind in etwa zwei Wochen online im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/shop verfügbar.

Weitere Auskünfte erteilt: Michael Wollgramm
Telefon: (0611) 75-2423,
E-Mail:
binnenhandel@destatis.de


Michael Wollgramm | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/ 

Weitere Berichte zu: Großhandel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie