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Mobilität hat ihren Preis

18.09.2008
Das "Klima-Bündnis", ein Zusammenschluss aus europaweit über 1 400 Kommunen und Nichtregierungsorganisationen, hat den 22. September zum Europäischen autofreien Tag ausgerufen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) hierzu mitteilt, haben sich die Preise in den verschiedenen Verkehrsbereichen seit dem ersten Europäischen autofreien Tag im Jahr 2000 sehr unterschiedlich entwickelt.

Während sich die durchschnittlichen Verbraucherpreise in Deutschland zwischen August 2000 und August 2008 um 15,6% erhöhten, stiegen die Preise für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen um 25,2%. Dieses deutliche Plus ist vor allem durch die Verteuerung bei Kraftstoffen bedingt. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um 42,5% und Diesel ist heute sogar um 75,9% teurer. Die Preise für neue Autos stiegen dagegen unterdurchschnittlich um 12,1%.

Mit einer Steigerung um 36,3% legten die Preise im öffentlichen Personennahverkehr noch stärker zu. Die Preise für Bahntickets wurden in diesen acht Jahren um 27,0% teurer.

Erfreulich für alle, die auf das Fahrrad umgestiegen sind: Die Preise für Fahrräder sind nur um 3,0% geklettert.

Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Krämer,
Telefon: (0611) 75-2959,
E-Mail: Verbraucherpreisindex@destatis.de

Thomas Krämer | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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