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Deutscher EU-Handel: Zahl der beteiligten Unternehmen steigt auf 570 000

19.08.2008
Im Laufe des Jahres 2007 haben in Deutschland über 570 000 Unternehmen Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten bezogen oder in andere EU-Mitgliedstaaten geliefert.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist damit die Zahl der im deutschen Intrahandel tätigen Unternehmen um gut 40 000 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Mehr als 470 000 Unternehmen führten Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten ein, während etwa 236 000 Unternehmen als Exporteure tätig waren.

Am deutschen Intrahandel in der EU sind nicht nur Unternehmen aus Deutschland beteiligt: Rund 6 700 (1,2%) der rund 570 000 beteiligten Unternehmen haben ihren Sitz im Ausland. Bei der Einfuhr von Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten nach Deutschland waren etwa 4 500 ausländische Unternehmen tätig.

Den größten Anteil hatten dabei Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden (908 Unternehmen). Am Versand waren nahezu 3 800 ausländische Unternehmen beteiligt. Hier stellte die Schweiz mit fast 1 500 Unternehmen den größten Anteil.

Umsatzmäßig war die Bedeutung der ausländischen Unternehmen weitaus höher. So erzielten sie im Jahr 2007 in der Versendung einen Umsatz von etwa 7%. Beim Bezug von Waren entfielen sogar 10,5% der Umsätze auf Unternehmen mit Sitz im Ausland.

Weitere Auskünfte gibt:
Rainer Seibel,
Telefon: (0611) 75-3381,
E-Mail: info-aussenhandel@destatis.de

Rainer Seibel | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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