Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wieder mehr Beschäftigte an deutschen Hochschulen in 2001

12.07.2002


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, beschäftigten die deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken nach vorläufigen Ergebnissen gegen Ende des Jahres 2001 knapp 492 300 Mitarbeiter (ohne studentische Hilfskräfte), das sind gut 3 600 oder 0,7 % mehr als im Vorjahr. Mit gut 269 500 Personen waren knapp 55 % der Beschäftigten mit Aufgaben in den nichtwissenschaftlichen Bereichen, wie Verwaltung, Bibliothek, technischer Dienst und Pflegedienst betraut; mehr als 222 700 Beschäftigte (gut 45 %) waren wissenschaftlich oder künstlerisch tätig.

Mehr als die Hälfte des Hochschulpersonals waren Frauen. Dabei unterschieden sich die Frauenanteile stark in Abhängigkeit von der ausgeübten Tätigkeit: Einem Frauenanteil von 70 % beim nichtwissenschaftlichen Personal stand eine Quote von 28 % beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal gegenüber.

Am Ende des Jahres 2001 lehrten und forschten an den Hochschulen in Deutschland gut 37 600 Professoren und Professorinnen und damit wiederum geringfügig weniger als ein Jahr zuvor (– 0,4 %). Davon waren mehr als 23 % in den Ingenieurwissenschaften tätig, gefolgt von den Fächergruppen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (20 %), Mathematik, Naturwissenschaften (19 %), Sprach- und Kulturwissenschaften (15 %), Humanmedizin (8 %) sowie Kunst, Kunstwissenschaften (8 %). Die übrigen Professoren und Professorinnen (5 %) waren in anderen Fächergruppen oder an zentralen Hochschuleinrichtungen beschäftigt.

Seit 1992 (7 %) ist der Anteil der Frauen an der gesamten Professorenschaft in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und hat am Ende des Jahres 2001 mit 11 % einen neuen Höchststand erreicht. Die Zahl der Professorinnen nahm in diesem Zeitraum von etwa 2 250 auf knapp 4 160 zu (+ 85 %).

 

Professoren und Professorinnen
an deutschen Hochschulen

Jahr1)

insgesamt

männlich

weiblich

Anzahl

1992

34 702

32 456

2 246

1993

36 374

33 854

2 520

1994

36 995

34 217

2 778

1995

37 672

34 599

3 073

1996

37 589

34 404

3 185

1997

37 668

34 276

3 392

1998

37 626

34 034

3 592

1999

37 974

34 234

3 740

2000

37 794

33 808

3 986

  20012)

37 624

33 467

4 157

Anteile in %

1992

100

93,5

6,5

1993

100

93,1

6,9

1994

100

92,5

7,5

1995

100

91,8

8,2

1996

100

91,5

8,5

1997

100

91,0

9,0

1998

100

90,5

9,5

1999

100

90,2

9,8

2000

100

89,5

10,5

  20012)

100

89,0

11,0

Jährliche Veränderung in %

1993

4,8

4,3

12,2

1994

1,7

1,1

10,2

1995

1,8

1,1

10,6

1996

– 0,2

– 0,6

3,6

1997

0,2

– 0,4

6,5

1998

– 0,1

– 0,7

5,9

1999

+ 0,9

0,6

4,1

2000

– 0,5

– 1,2

6,6

  20012)

– 0,4

– 1,0

4,3

1) Jeweils am 1. Dezember
2) Zahlen für 2001 vorläufig.

 

Weitere Auskünfte erteilt: Rainer Wilhelm,
Telefon: (0611) 75-4145,
E-Mail:
hochschulstatistik@destatis.de


Rainer Wilhelm | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Professorin

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie