Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

April 2002: Jahreszeitlich bedingter Anstieg der Erwerbstätigkeit

09.07.2002

Im April 2002 kam es in Deutschland zu einem für diese Jahreszeit üblichen saisonalen Anstieg der Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich. Mit rund 38,5 Mill. Erwerbstätigen hatten in diesem Monat nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 150 000 Personen oder 0,4 % mehr ihren Arbeitsort in Deutschland als im März 2002. Im Vergleich zum April des Vorjahres nahm die Erwerbstätigkeit um 153 000 Personen oder 0,4 % ab.

Begünstigt wurde die Erwerbstätigkeit im April 2002 sowohl im Vormonats- als auch im Vorjahresvergleich durch eine starke Zunahme der Wehrdienstleistenden in diesem Monat. Die Reduzierung der Einberufungstermine im Jahr 2002 von bisher sechs auf vier – bei gleichbleibendem jährlichen Einberufungsvolumen – wirkte sich im April 2002 positiv auf die Erwerbstätigenzahl aus.

Diesen Effekt zeigen auch die saisonbereinigten Erwerbstätigenzahlen. Im April 2002 waren saisonbereinigt, dass heißt nach rechnerischer Ausschaltung der jahreszeitlich bedingten Schwankungen, in Deutschland 6 000 Personen weniger erwerbstätig als einen Monat zuvor. Damit fiel die saisonbereinigte Abnahme der Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich deutlich niedriger aus als im März 2002 (– 13 000 Personen).

Diese Angaben und die Monatszahlen über die Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) können im Internet direkt abgerufen werden unter http://www.destatis.de/indicators/d/arb310ad.htm.

Nach dem derzeitigen Rechenstand ergeben sich für die letzten 13 Monate folgende Ergebnisse:

Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland


Originalwerte

Jahr/Monat

Personen

Veränderung gegenüber
dem Vorjahr/

... mehr zu:
»Erwerbstätigkeit

Vorjahresmonat

1 000

%

Jahresdurchschnitt

1997

 

37 208

– 62

– 0,2

1998

 

37 611

403

1,1

1999

 

38 081

470

1,2

2000

 

38 706

625

1,6

2001

 

38 773

67

0,2

Monatsdurchschnitt

2001

April

38 644

117

0,3

Mai

38 703

66

0,2

Juni

38 769

30

0,1

Juli

38 794

29

0,1

August

38 902

44

0,1

September

39 125

8

0,0

Oktober

39 192

– 48

– 0,1

November

39 073

– 78

– 0,2

Dezember

38 891

– 97

– 0,2

2002

Januar

38 209

– 128

– 0,3

Februar

38 178

– 146

– 0,4

März

38 341

– 152

– 0,4

April

38 491

– 153

– 0,4

Saisonbereinigte Werte 1)

Monat

Personen

Veränderung
gegenüber dem
Vormonat

1 000

Monatsdurchschnitt

2001

April

38 796

– 4

Mai

38 787

– 9

Juni

38 778

– 9

Juli

38 774

– 4

August

38 776

2

September

38 764

– 12

Oktober

38 739

– 25

November

38 720

– 19

Dezember

38 702

– 18

2002

Januar

38 676

– 26

Februar

38 660

– 16

März

38 647

– 13

April

38 641

– 6

1) Census-Verfahren.

Weitere Auskünfte erteilt: Sigrid Fritsch,


Telefon: (0611) 75-2054,
E-Mail:
vgr-erwerbstaetige@destatis.de


Sigrid Fritsch |
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/

Weitere Berichte zu: Erwerbstätigkeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Zahl der Rheuma-Patienten höher als bisher angenommen
23.11.2017 | Versorgungsatlas

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie