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Große regionale Unterschiede bei Ganztagsbetreuung von Kindern 2007

08.05.2008
In den ostdeutschen Landkreisen und kreisfreien Städten haben die Eltern von Kindern bis fünf Jahren im Jahr 2007 Angebote der Ganztagsbetreuung verhältnismäßig stärker in Anspruch genommen als in den westdeutschen Kreisen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, findet sich der größte Anteil ganztägig betreuter Kinder unter drei Jahren (an allen Kindern dieser

Altersgruppen) in der thüringischen Stadt Jena (46%) und im Kreis Weimarer Land (41%). Im Vergleich dazu liegt in vielen westdeutschen Kreisen der Anteil der ganztags betreuten Kinder (Ganztagsbetreuungsquote) unter einem Prozent.

Ein ähnliches Bild ergibt sich für die Kinder in der Altersgruppe von drei bis fünf Jahren. Die zehn Kreise mit der niedrigsten Inanspruchnahme von Ganztagsbetreuung sind in den süd- und norddeutschen Bundesländern (Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein) zu finden, während die zehn Kreise mit den höchsten Quoten fast ausnahmslos in Thüringen liegen.

Als Ganztagsbetreuung wird gerechnet, wenn die Eltern eine Betreuungszeit von mehr als sieben Stunden pro Tag in einer Tageseinrichtung oder bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater vereinbart haben.

Diese und weitere Informationen zur Kindertagesbetreuung in allen
Stadt- und Landkreisen enthält die gemeinsame Veröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder "Kindertagesbetreuung regional 2007". Die Publikation ist kostenlos im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen (Suchbegriffe: Kindertagesbetreuung regional) erhältlich. Dort erhalten Sie auch kostenlos entsprechende Kreiskarten.
Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Sascha Krieger,
Telefon: (01888) 644-8159,
E-Mail: jugendhilfe@destatis.de

Sascha Krieger | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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