Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Steigender Außenhandel mit den Ländern des ehemaligen Jugoslawien

26.06.2002


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, steigerte die deutsche Exportwirtschaft im Jahr 2001 ihre Lieferungen in die Länder des ehemaligen Jugoslawien – Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Bundesrepublik Jugoslawien und Mazedonien – gegenüber dem Vorjahr um 11,1 % auf 5,3 Mrd. Euro. Zwischen 1997 und 2001 nahmen die deutschen Exporte in diese Länder insgesamt um ca. 20 % zu, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von knapp 5 % entspricht.

Die Einfuhren aus dieser Ländergruppe nach Deutschland erhöhten sich von 2000 auf 2001 um 3,3 % auf 4,0 Mrd. Euro. Zwischen 1997 und 2001 stiegen die Einfuhren insgesamt um 20 %.

Größter deutscher Handelspartner in dieser Ländergruppe war im Jahr 2001 Slowenien mit einem Außenhandelsumsatz von 5,0 Mrd. Euro, vor Kroatien (2,2 Mrd. Euro), der Bundesrepublik Jugoslawien (1,0 Mrd. Euro), Bosnien-Herzegowina und Mazedonien (jeweils 0,5 Mrd. Euro).

Bezogen auf die deutschen Gesamtausfuhren nahmen Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, die Bundesrepublik Jugoslawien und Mazedonien im Jahr 2001 die Ränge 40, 45, 73, 60 und 81 unter den deutschen Handelspartnern ein; einfuhrseitig belegten sie die Plätze 31, 56, 88, 70 und 75.

Deutschland war für Slowenien und die Bundesrepublik Jugoslawien der größte Handelspartner, für Kroatien und Bosnien-Herzegowina der zweitgrößte Partner im Außenhandel.

Die exportstärksten Wirtschaftsbereiche der ehemaligen Länder Jugoslawiens sind chemische Erzeugnisse, Maschinen und Kraftwagen sowie Kraftwagenteile. Deutschland führte vor allem Eisen- und Stahlerzeugnisse sowie Erzeugnisse des Ernährungsgewerbes in diese Region aus.

 

Der deutsche Außenhandel mit den Ländern des ehemaligen Jugoslawien

Bestimmungs-
bzw.
Ursprungsland

1997

1998

1999

2000

2001

Rang-
folge
als Handels-
partner
Deutsch-
lands
2001

Mill. Euro

Ausfuhr insgesamt

4 404

4 584

4 214

4 747

5 274

 

Slowenien

1 828

2 027

2 072

2 277

2 403

40

Kroatien

1 525

1 479

1 230

1 345

1 549

45

Bosnien-Herzegowina

284

303

323

357

408

73

Bundesrepublik
  Jugoslawien


549


533


328


492


663


60

Ehemalige jugoslawische
  Republik Mazedonien


218


242


261


276


251


81

Einfuhr insgesamt

3 342

3 599

3 588

3 867

3 993

 

Slowenien

2 112

2 223

2 415

2 595

2 591

31

Kroatien

661

683

650

671

678

56

Bosnien-Herzegowina

67

92

99

112

140

88

Bundesrepublik
  Jugoslawien


299


338


180


221


305


70

Ehemalige jugoslawische
  Republik Mazedonien


203


263


244


268


279


75

 

Weitere Auskünfte erteilt: Peter Grausam,
Telefon: (0611) 75-3695,
E-Mail:
peter.grausam@destatis.de


Peter Grausam | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de/

Weitere Berichte zu: Außenhandel Einfuhr

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise