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ZAHL DER WOCHE: Alleinstehende Frauen sind oft älter als 65, alleinstehende Männer seltener

11.03.2008
Alleinstehende Frauen und Männer in Deutschland unterscheiden sich in ihrer Altersstruktur und nach ihrem Familienstand grundlegend:

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, handelt es sich bei alleinstehenden Frauen zum Großteil um Frauen im Seniorenalter, während nur ein kleiner Teil der alleinstehenden Männer Senioren sind.

Im Jahr 2006 waren 50% der knapp 9,0 Millionen alleinstehenden Frauen 65 Jahre und älter, während der Anteil der Senioren an den rund 7,5 Millionen alleinstehenden Männern lediglich bei 17% lag.

Die unterschiedliche Struktur der Alleinstehenden in Deutschland zeigen die Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Demnach unterscheiden sich alleinstehende Frauen und Männer auch nach dem Familienstand. So waren alleinstehende Frauen im Jahr 2006 am häufigsten verwitwet (45%), während bei alleinstehenden Männern der Anteil der Ledigen (63%) am höchsten lag.

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»Familienstand »Mikrozensus

Die Mehrzahl der alleinstehenden Frauen lebte überwiegend von Rente oder Pension (56%), während alleinstehende Männer ihren überwiegenden Lebensunterhalt mehrheitlich durch Erwerbstätigkeit (55%) bestritten.

Zu den Alleinstehenden zählen im Mikrozensus alle Personen, die ohne Ehe-/Lebenspartner(in) und ohne Kinder leben.

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Detlef Ettenhofer,
Telefon: (01888) 644-8710,
E-Mail: mikrozensus@destatis.de

Detlef Ettenhofer | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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