Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ZAHL DER WOCHE: 27 Millionen Menschen nutzten das Internet für Behördenkontakte

26.02.2008
27 Millionen Menschen in Deutschland haben im ersten Quartal 2007 das Internet für private Behördengänge und Kontakte mit öffentlichen Einrichtungen genutzt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mit Blick auf die CeBIT 2008 in Hannover mitteilt, nahmen damit 43% der Bevölkerung im Alter von 16 bis 74 Jahren Angebote des E-Government in Anspruch. Die Bürgerinnen und Bürger nehmen über das Internet mit der öffentlichen Verwaltung Kontakt auf, um Informationen auf den amtlichen Webseiten zu suchen, Formulare herunterzuladen oder zu verschicken.

Im europäischen Vergleich hat sich die Idee des E-Government bislang in Dänemark am stärksten durchgesetzt, wie Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) zeigen. Im ersten Quartal 2007 gaben in Dänemark 58% der 16- bis 74-jährigen an, online den Kontakt zu öffentlichen Einrichtungen und Behörden zu suchen.

Es folgten die Niederlande (55%) und Schweden (53%). Im EU-Durchschnitt sparten sich 30% mit Hilfe des E-Government den Weg zum Amt. Dabei kommunizierten in der EU die Männer (33%) häufiger als die Frauen (28%) online mit den Behörden. Dieses Geschlechterverhältnis spiegelte sich in 18 von 26 EU-Ländern (ohne Malta) wider. Aufgeschlossener zeigten sich nur die Frauen in Mittel- und Osteuropa: In acht der zehn Beitrittsländer nutzten Frauen häufiger oder zumindest genauso oft wie die Männer das Internet für den virtuellen Behördengang.

Weitere Auskünfte gibt:
EDS - Europäischer Datenservice,
Telefon: (0611) 75-9427,
E-Mail: eds@destatis.de

| Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie