Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bald landet die erste Zensus-Post in den Briefkästen

26.04.2011
Rund ein Drittel der Bevölkerung wird bald Post vom Zensus 2011 im Briefkasten finden. Der Zensus 2011, die moderne Volkszählung, basiert auf einem registergestützten Verfahren. In erster Linie werden Daten aus Verwaltungsregistern genutzt.

Ergänzend sieht das Zensusgesetz 2011 aus dem Jahre 2009 eine Haushaltebefragung bei rund 10% der Bevölkerung, eine Gebäude- und Wohnungszählung bei insgesamt 17,5 Millionen Eigentümern und Eigentümerinnen sowie Befragungen in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften vor. Die ersten Befragten werden schon in Kürze eine Terminankündigung eines Interviewers oder einer Interviewerin oder einen Fragebogen der Gebäude- und Wohnungszählung per Post erhalten. Was müssen sie in diesem Fall tun?

Die Haushaltebefragung wird in Form eines persönlichen Interviews durchgeführt. Sollte den Befragten der in der Ankündigungskarte vorgeschlagene Termin nicht zusagen, kann mit dem Interviewer oder der Interviewerin ein anderer Termin abgesprochen werden. Am vereinbarten Termin wird er oder sie sich bei den Befragten vorstellen und einen speziellen Interviewerausweis vorzeigen.

Zunächst stellt der Interviewer die Existenz der im Haushalt lebenden Personen fest, notiert zum Beispiel Namen und Geburtsdatum. Dann füllt er gemeinsam mit den Befragten den Fragebogen aus. Der befragte Haushalt kann den Interviewer dazu auch hereinbitten - muss er aber nicht. Sofern sie die Hilfe des Erhebungsbeauftragten nicht wünschen, können sich die Befragten auch die Fragebogen aushändigen lassen und selbst ausfüllen. Sie müssen den Fragebogen anschließend per Post an die Erhebungsstelle zurücksenden oder dort abgeben. Für alle, die Porto sparen wollen, steht ab dem 9. Mai 2011 unter www.zensus2011.de auch ein Online-Fragebogen zur Verfügung.

Bei der Befragung in Wohnheimen und Gemeinschaftseinkünften - wie etwa Studierendenwohnheime, Klöster oder Seniorenwohnheime - werden alle Bewohnerinnen und Bewohner ebenfalls in einem persönlichen Interview befragt. Der Ablauf ist der gleiche wie bei der Haushaltebefragung. Bewohnerinnen und Bewohner von sensiblen Einrichtungen - wie etwa Notunterkünfte, Flüchtlingslager, psychiatrische Kliniken oder Justizvollzugsanstalten - werden dagegen nicht persönlich befragt. Sie werden über die Befragung informiert und stellvertretend durch die Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen in die Zensuserhebung einbezogen.

Die Gebäude- und Wohnungszählung wird - anders als die anderen Befragungen - rein postalisch durchgeführt. Alle 17,5 Millionen Haus- und Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer beziehungsweise die Verwalterinnen und Verwalter von Wohngebäuden erhalten um den Stichtag 9. Mai 2011 von ihrem Statistischen Landesamt den Fragebogen per Post. Dieser muss ausgefüllt und in einem ausreichend frankierten Rückumschlag an die angegebene Adresse zurückgesendet werden.

Alternativ kann auch bei der Gebäude- und Wohnungszählung unter www.zensus2011.de online gemeldet werden.

Eine vollständige Übersicht über die Fragen, die bei den jeweiligen Erhebungen gestellt werden, bieten die Musterfragebogen unter http://www.zensus2011.de/presse/fragebogen.html.

Weitere Auskünfte gibt:

Thomas Riede,
Telefon: (0611) 75-2325,
www.destatis.de/kontakt

Thomas Riede | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.zensus2011.de
http://www.destatis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie