Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Außenhandel nach Bundesländern im Jahr 2007

27.11.2008
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2007, wie in den vergangenen Jahren, deutschlandweit erneut das exportstärkste Bundesland.

Der Wert der ausgeführten Waren aus Nordrhein-Westfalen stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,3% auf 174,5 Milliarden Euro und entsprach einem Anteil von 18,1% am Wert der gesamten deutschen Ausfuhren. Im Anschluss folgten Bayern mit Ausfuhren im Wert von 152,4 Milliarden Euro (15,8%) und Baden-Württemberg mit 149,8 Milliarden Euro (15,5%).

Die gesamten deutschen Ausfuhren sind im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 8,1% gestiegen. Neben Rheinland-Pfalz, dessen Ausfuhren im Jahr 2007 gegenüber 2006 wertmäßig um 12,6% auf 40,9 Milliarden Euro anstiegen, wiesen die ostdeutschen Flächenstaaten zweistellige Zuwachsraten auf.

Der Wert der ausgeführten Waren aus Mecklenburg-Vorpommern stieg gegenüber 2006 um 25,8% auf 4,9 Milliarden Euro, in Sachsen um 19,6% auf 23,4 Milliarden Euro und in Brandenburg um 17,8% auf 10,3 Milliarden Euro. Im Jahr 2007 entfielen 6,3% der gesamten deutschen Ausfuhren auf die fünf ostdeutschen Flächenstaaten (60,6 Milliarden Euro).

Ein ähnliches Bild zeigte sich im Jahr 2007 für die Einfuhrseite: Mit einem Anstieg von 3,8% gegen­über dem Vorjahr wurden Waren im Wert von 176,3 Milliarden Euro nach Nordrhein-Westfalen eingeführt. Der Anteil des Bundeslandes an den gesamten deutschen Einfuhren betrug 22,8%, gefolgt von Bayern mit 15,7% und Baden-Württemberg mit 15,5%. In Bayern ist im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr der Wert der eingeführten Waren um 4,9% auf 121,7 Milliarden Euro gestiegen, in Baden-Württemberg um 3,7% auf 119,7 Milliarden Euro.

Die höchsten Wachstumsraten im Jahr 2007 im Vergleich zu 2006 waren wiederum in Ostdeutschland zu verzeichnen. Der Wert der Einfuhren nach Thüringen stieg gegenüber dem Vorjahr um 55,2% auf 9,4 Milliarden Euro, in Mecklenburg-Vorpommern um 30,9% auf 4,5 Milliarden Euro und in Sachsen-Anhalt um 25,3% auf 12,0 Milliarden Euro. Im Jahr 2007 wurden 6,9% der gesamten deutschen Einfuhren mit einem Wert von 53,6 Milliarden Euro in die ostdeutschen Flächenstaaten geliefert.

Weitere Auskünfte gibt:
Dr. Susanne Meyer,
Telefon: (0611) 75-2072,
E-Mail: info-aussenhandel@destatis.de

Dr. Susanne Meyer | Statistisches Bundesamt
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

Weitere Berichte zu: Ausfuhr Außenhandel Bundesland Einfuhr Flächenstaaten Zuwachsraten

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der erste Blick auf ein einzelnes Protein

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das menschliche Hirn wächst länger und funktionsspezifischer als gedacht

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio

18.01.2017 | Verkehr Logistik